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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bobby´s Verhalten



kullerchen
08.05.2003, 00:07
Hallo Hundefreunde!

Ich weiß mir keinen Rat und deshalb möchte ich euch um diesen bitten.
Es geht um den Hund meines Onkels. Bobby kam vor ca. 2 Monaten zu ihm. Er ist jetzt ein knappes halbes Jahr alt und musste schon mehr mitmachen als andere Hunde. Er kam in einer alten Scheune zur Welt und wurde von seinem Vorbesitzer augenscheinlich geschlagen. Anfangs hat er bei jeder Berührung zusammengezuckt. Und selbst heute nach 2 Monaten duckt er sich noch wenn eine Hand über seinem Kopf ist. Ich denke, dass werden wir aber noch in den Griff bekommen, da er mit viel Liebe erzogen wird oder werden soll. Bei meinem Onkel wonht er auf einem großen Hof mir vielen Tieren (Schafen, Pferden, Kaninchen, Hühnern und Katzen). Er ist immer mitten im Geschehen dabei und würde am liebsten den lieben langen Tag nur kuscheln, was nicht geht, da er auf dem Hof bleiben muss, während Herrchen des Nachts im Haus schläft. Aber damit kommt er gut zurecht. Er hat natürlich auch ziemlcih viel Blödsinn im Kopf:D . Nun aber zu dem, was mir Sorgen bereitet. Er hatte scheinbar keinen Kontakt zur Außenwelt in der wichtigen Prägungsphase. Das heißt er kennt nichts. Durch Spaziergänge und eben diesen großen Hof mit Tieren ist er etwas selbstbewußter geworden. Dennoch hat er vor jeder neuen Situation Angst und lässt sich nur schwer überreden oder locken, diese neue Situation kennenzulernen. Mir ist auch aufgefallen, dass er nicht wie jeder "normale" Welpe von einem halben Jahr spielt. Rollt man einen Ball schaut er nur hinterher. Lässt man ihn hüpfen zeigt er eher Angst. Wenn man ihm einen Gegenstadt "schmackhaft" machen möchte indem man ihn bewegt, verharrt er an Ort und Stelle und lässt man sich selbst mal auf ein Spiel ein und hüpft herum oder rennt vor ihm weg (junge Hunde laufen doch dann meist hinterher) ist es völlig aus. Dann rennt er mir eingekniffenem Schwanz in eine Ecke und kommt nur wiederwillig dort wieder hervor.
Nun meine Frage:Was kann man denn tun um ihm Mut zu machen? Sicher muss man ihn mit Samthandschuhen anfassen und mit viel Liebe päppeln. Was würdet ihr mir und meinem Onkel raten?
Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Und danke schonmal.

Mandy

AnnaS
08.05.2003, 08:16
Hallo Mandy

2 Monate sind nicht wirklich viel, wenn man bedenkt, dass der Hund leider von schlechten Händen geprägt wurde. Der Hund muss erst mal eine Bindung aufbauen und Vertrauen fassen. Meiner Meinung nach ist es da sehr nachteilig, dass der Hund nicht mit ins Haus darf nachts. Er wird dann von seinem "Rudel", der Familie, getrennt und ist allein. Wodurch schließt du denn darauf, dass ihm das nichts ausmacht? Und wieso darf er nachts nicht mit ins Haus?

Was verstehst du unter "mit Samthandschuhen anfassen"? Bei einem so ängstlichen Hund bringt es gar nichts (oder generell bringt es gar nichts), dem Hund z.B. gut zuzureden, denn das verstärkt den Eindruck beim Hund, dass es etwas schlimmes ist, wovor er da Angst hat.

Du schreibst so, als hättest du sehr viel mit dem Hund zu tun. Und wie siehts mit deinem Onkel aus? Meiner Meinung nach bräuchte der Hund erst mal eine Person, die sich viel mit ihm befasst, ihm das Leben zeigt und zu dem der Hund eben Bindung und Vertrauen aufbauen kann, und nicht so viele Menschen, die es alle mit ihm gut meinen, und jeder mal ein bisschen was mit ihm macht.

Habt ihr/hat dein Onkel irgendwelche fachliche Hilfe zur Hand wie eine Hundeschule? Ich finde die HuSchu extrem wichtig, weil sie a) dem HF zeigt, wie man mit dem Hund was zu machen hat, denn HF macht auch viele Fehler, wenn auch unbewusst und ganz sicher nicht bös gemeint, und b) lernt der Hund in einer Gruppe. Er lernt, mit anderen Hunden Kontakt zu bekommen, er lernt viel von der "weiten Welt", weil viele Hundeschulen auch mal in die Stadt gehen, oder Spiele machen, usw.

Ich finde es toll, dass ihr euch einem Hund angenommen habt, der schon schlechtes erlebt hat, und ihr ihm jetzt ein schönes Leben ermöglicht habt. Aber bitte versucht auch, selbst so viel dazu zu lernen, dass ihr nicht unbewusst noch mehr Fehler macht, die dem Hund Probleme bereiten.

Gruß
Anna

mellyonsurf
08.05.2003, 10:58
Hi!

Also unser Berner ist sogar trotz (denk ich) guter Prägephase eher ein kleiner ;) Angsthase. (mittlerweile weiß ich Gott sei Dank daß viele Berner so sind).

Also zum Mutmachen. Wir haben Samson (so heißt der Dicke) ein Spieltau gekauft. Aber das hat ihn auch erstmal nicht interessiert und mit locken oder so - naja mal geguckt und ENDE. Also mußte "Mutter´s" Trickkiste her.

Ich habe dieses Seil dick mit seiner geliebten Leberwurst eingeschmiert (eklig aber lecker;) ) und es ihm morgens statt seinem Futter gegeben. Da wurde gelutscht und gekaut was das Zeug hält- Seit dem hat das Seil von seinen "Eigengeruch" und Samson weiß DAS ist MEINS. (außer wenn Fraule es haben will:rolleyes: )
Dann haben wir mit Ihm Zerrspiele gemacht ohne Ende und ihn besonders Anfangs immer wieder gewinnen lassen und ihn gelobt: WOW bist Du stark, toll !

Also beim Dicken hat´s gewirkt und er hat doch ziemlich viel Selbstbewußtsein für einen Berner.

Liebe Grüße,

Ilona
08.05.2003, 12:00
Hallo liebe Mandy,

alles, was Anna geschrieben hat, kann ich nur unterstreichen.

Noch eine Denkanregung zum Spielen:

Du kannst zunächst ganz ohne Spielzeug mit dem Hund spielen. Spielt hundliche Spiele wie jagen und fangen, verstecken auf dem Hof usw. usw. Damit kannst Du viel erreichen: Du lernst den Hund besser kennen, kannst ihm spielerisch viel beibringen und baust auch noch - so ganz nebenbei - eine gute Bindung zu ihm auf.

Später kannst Du für Eure Spiele auch Spielzeug benutzen, probiere verschiedenes aus. Bestimmt findet Ihr ein Lieblingsspielzeug für ihn, vor dem er keine Angst hat. Wie wär es mit einer zusammengeknoteten Socke oder Jeans (ein Hosenbein), damit kann man wunderbar spielen. Und wenn man da noch ein Leckerchen drin versteckt, wird es besonders spannend.

Lieben Gruß, viel Geduld und Glück mit dem Zwerg!

kullerchen
08.05.2003, 14:29
Hallo ihr!

Vielen Dank für eure bisherigen Antworten. Sicher sind 2 Monate noch nciht viel und wir haben ja auch schon viel erreicht. Ich selbst habe nicht so viel mit dem Hund zu tun aber ich möchte meinen Onkel halt gerne unterstützen.
Also das Problem mit dem Draußen schlafen liegt daran, dass es für meinen Onkel ein Hofhund ist, der das Grundstück bewachen soll (da ist so ein Kleiner sicher nicht das richtige, denke ich mir). Er hat ihn geschenkt bekommen, da sein vorheriger Hund leider eingeschläfert werden musste(Krebs). Die, die ihm den Kleinen geschenkt haben, haben halt nur gedacht, er kommt aus diesen Zuständen da frei und würde auf einem schönen Hof leben. Mein Onkel lebt alleine, weshalb ich denke, dass sich der Kleine nur auf ihn fixzieren kann.
Soll er den Kleinen nicht immer locken oder so, wenn eine neue Situation ist, sondern eher alleine rausfinden lassen was passiert? oder wie meintest du das, Anna?
Fachliche Hilfe, hat er bisher noch nicht in Anspruch genommen, werde ihm aber gerne dazu raten, wenn ihr der Meinung seit, dass es besser für den Hund ist. Sehe das ja selbst so.
Was das spielen angeht, ist das ja schwirig wenn er Angst hat. Also Fange-Spiele oder so gehen da schon mal nicht. Verstecken wäre die einzige Möglichkeit aber da steht er ja dann wieder vor der unbekannten Neuen Situation.
Bin leider etwas in Eile, werde aber gerne später noch schreiben, wenn ihr noch mehr Infos braucht.

Mandy

AnnaS
08.05.2003, 14:50
Hi Mandy

Hm, also irgendwie finde ich es sehr traurig, dass dieser Hund mit 6 Monaten nur auf dem Hof gehalten wird. Mit 6 Monaten ist noch kein Hund ein "Hofhund" im herkömmlichen Sinne, denn der Sinn liegt wohl darin, dass Hund auf Haus und Hof aufpasst. Und ein Hund von einem halben Jahr ist nicht wirklich geeignet dazu, oder? Und generell denke ich, dass ein Hund nicht ausschließlich auf den Hof gehört. Und schon erst recht kein Hund, der, wie du selbst sagst, am liebsten den ganzen Tag nur kuscheln möchte und somit einen enormen Drang nach seinen Menschen hat.

Ehrlich gesagt ärgert es mich irgendwie auch, denn wir haben hier mal wieder ein typisches Beispiel:
Deinem Onkel wurde ein Hund (also ein Lebewesen!) geschenkt, weil dein Onkel seinen Hund verloren hat. Aber hat irgendjemand mal überlegt, ob dieses "Geschenk" Sinn macht? Ob dieser Hund sich so wohl fühlt als Hofhund? Hat irgendwer dabei an den Hund gedacht?
Ich meine, ok er ist aus schlechten Verhältnissen gekommen und man könnte sagen, besser Hofhund mit regelmäßigen Fressen, den einen oder anderen Streicheleinheiten und einem Dach über dem Kopf, anstatt geschlagen zu werden und in einer dunklen Scheune dahinvegetieren.

Aber ist es DAS, was man einem Hund wünscht? Ist es das, was ein Hundeleben ausmacht, wenn er mit 6 Monaten schon Hof und Grund hüten muss?

Naja, ich glaube, ich kann noch zig Fragen stellen, besser wird es dadurch auch nicht.
Ich will deinem Onkel nichts böses unterstellen, aber glaubst du, er geht mit dem Hund wirklich zur Hundeschule, wenn er den Hund noch nicht mal im Haus haben will? Ich meine, was liegt deinem Onkel dann an dem Hund, außer, dass der Hund irgendwann vielleicht mal aus Langeweile seinen "Job" annimmt und bellt, wenn andere Menschen auf den Hof kommen oder sowas.

Tut mir leid, aber ich glaube, ich halte mich hier aus diesem Thread raus, weil ich vermutlich hier jetzt eh schon am Thema vorbei schreibe. Nur finde ich es eben echt sau schade und traurig, und da weiß ich auch nicht so recht, was ich noch raten soll.

Der einzige Rat wäre, dass ihr den Hund auch Hund sein lasst und nicht eine lebende Alarmanlage. Dass dieser Hund eine vernünftige Junghundeausbildung bekommt und dazu gehört Bindung. Zur Bindung gehört es, mit seinen Menschen zusammenleben zu dürfen, und nicht als Gebrauchsgegenstand benutzt zu werden. Auch wenn dein Onkel ihn mal streichelt oder mal mit dem Hund gespielt wird.

Anna

Melhase
08.05.2003, 15:42
wenn er vor anderen hunden keine angst hat, dann wäre es auch eine möglichkeit mit einem selbstsicheren hund spazieren zu gehen. der welpe wird sich bei ihm dann eventuell einiges abschaun. ich hab das bei der kleinen laika gesehen die ich gefunden hatte. sie war auch sehr ängstlich und schüchtern. aber nach zwei tagen war das einigermassen vorbei. sie hat bei jango gesehen dass er keine angst hat wenn ein anderer hund bellt, das er sich freut wenn menschen auf ihn zukommen und nicht den schwanz einkneift. dass man mit einem balli spielen kann und dass es furchtbar lustig ist wenn man dem andren hund sein spielzeug klaut.
das wäre vielleicht eine möglichkeit
oder eine hundeschule besuchen, dort lernt er andre hunde kennen und sieht wie die sich verhalten.
und nachts sollte er wirklich nicht von seinem rudel getrennt bleiben

kullerchen
08.05.2003, 21:14
Hallo Anna!

Ich würde meinen Onkel gerne überzeugen, den Hund mit ins haus zu nehmen. Dann müsste der Kleine bei ihm im Zimmer mit schlafen oder? Ich werde mich sobald wie möglich daran machen, meinem Onkel ins Gewissen zu reden.
Jetzt aber noch einmal eine Frage zum besseren Verständnis. Der Kleine sollte doch mit ins Haus dürfen, um eine bessere Bindung aufbauen zu können oder? Oder sollte er mit ins Haus, damit er nicht alleine ist, während der Nacht? Das klingt jetzt vielleicht komisch aber das ist er nicht.Er schläft bei den Schafen, die ihn ganz nah an sich ran lassen und auch mit ihm kuscheln. Eines der Schafe, scheint sogar zu glauben er wäre ihr Lämmchen, da sie ihres nach der Geburt leider verloren hatte. Mein Onkel ist wirklich nur während er schläft und isst im Haus, Sommer wie Winter. Da er sich ja um seine Tiere kümmert und der Kleine da natürlich immer mit darf. Ich möchte die Situation ja jetzt auch nicht schön reden. Wäre das denn Tierquälerei, wenn er den Kleinen nicht mit ins Haus nimmt? Vielleicht kann ich ihn ja damit überzeugen, wenn ich ihm sagen, dass es Folgen haben könnte, wenn jemand die "Tierquälerei" rausbekommt.

@Melhase
Danke für den Tipp. Nein, vor anderen Hunden hat er keine Angst. Bei den Spaziergängen trifft er ja immer viele. Da schaut er aber auch nur zu, wie die spielen und nimmt nicht aktiv dran Teil. Also vielleicht wirklich mal verabreden zum Gassigehn. Werde ich machen und auch meinem Onkel dazu überreden.

kullerchen

Inge1810
08.05.2003, 21:34
Hallo,
da kommt jetzt doch wieder das Bauernmädchen in mir durch, denn ich finde es nicht so schlimm, wenn der Hund nicht im Haus schläft, sondern im Stall.
Natürlich unter der Voraussetzung, dass dies nur in der Nacht der Fall ist und der Hund tagsüber bei seinem Herrchen sein kann. Ich sehe keinen Unterschied, ob der Hund nun im Erdgeschoß schläft und die Familie im 1. Stock oder der Hund im Stall und Herrchen im Haus. Wenn er es warm hat und nicht jault, dann finde ich es vertretbar. Sollte er jaulen, dann will er zu seinem Herrchen, aber anscheinend tut er das ja nicht, weil er ja seine Schafe hat :D.
Bei uns haben früher die Hunde in einem am Haus angrenzenden Stall geschlafen und konnten sich dann den ganzen Tag frei auf dem Hof bewegen, durften auch in`s Haus und einige fuhren sogar auf dem Traktor mit.
Zu Euren anderen "Probleme" wurde bereits genug gesagt und je selbstverständlicher Du und Dein Onkel mit dem Hund umgeht, desto eher wird sich Eure Sicherheit auf ihn übertragen.
Am Besten wäre wirklich eine Hundeschule.
Ich wünsch Euch alles Gute

AnnaS
09.05.2003, 08:31
Hallo Mandy

Ich finde es sehr schwer, etwas weiterhin dazu zu sagen. Ich persönlich lehne es halt absolut ab, einen Hund irgendwo ohne Artgenossen im Stall schlafen zu lassen. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass bei uns noch eine "Menge" stattfindet, wenn wir abends unsere Haustür schließen und nichts mehr auf unserem Hof zu tun haben.
Und ehrlich gesagt finde ich es für den Hund schöner, wenn er abends, nach "getaner Arbeit" noch bei seiner Familie sein darf, anstatt draußen gelassen zu werden. Das hat für mich etwas von ausschließen, und ich halte absolut nichts davon, den Hund auszuschließen.

Ob es Tierquälerei ist weiß ich nicht, denn im Tierschutzgesetz wird nicht stehen, dass man Hunde auf jeden Fall nachts mit ins Haus nehmen muss. Ich kann also nur für mich persönlich sprechen und muss sagen, dass man ja auch etwas für den Hund tun kann, was einfach schön ist. Und ich glaube, der Hund würde seinen Menschen dem Schaf dann doch vorziehen.

Wäre der Hund mit drin, müsste er sicherlich nicht mit ihm Schlafzimmer oder gar Bett schlafen. Geht dein Onkel ins Haus, zieht sich aus, legt sich sofort ins Bett und morgens wenn er aufsteht geht er gleich raus, dann macht es wohl wirklich kaum Unterschied. Doch ehrlich gesagt denke ich mir, dass auch dein Onkel sich vor dem ins Bett gehen auch noch seine Ruhe vor dem Fernseher oder so gönnen wird. Und das sind für mich zumindest auch wertvolle Stunden mit meinem Hund, denn erstens finden dann erst recht noch die Kuscheleinheiten oder Spielzeiten statt.

Irgendwie sehe ich es so, als wäre der Hund ein Team mit den Schafen. Er schläft bei ihnen, er wartet gemeinsam mit ihnen, wann Herrchen kommt. Und ich fände es halt schön, wenn der Hund mit seinem Herrchen ein Team wäre und mit ihm gemeinsam morgens zu den Schafen kommt, anstatt dass er mit den Schafen gemeinsam auf Herrchen warten muss.

Aber gut, ich kann es objektiv nicht beurteilen. Ich persönlich finde so eine Haltung halt nur irgendwie traurig. Und für mich als Mensch wäre so eine Haltung eben auch nicht das, was ich für mich mir von einer Hundehaltung wünsche.

Anna

Inge1810
09.05.2003, 09:50
Guten Morgen,
so wie es für Dich, Anna, niemals in Frage käme, den Hund in der Nacht draußen zu lassen, wäre es das auch für mich, denn Kira und ich haben gerade abends unsere Kuschelzeit und das brauchen wir beide. Auf Bauernhöfen sieht dies aber meist anders aus und was ich so gelesen habe, hat dieser Hund dort ein schönes Leben, auch wenn er nicht im Haus schlafen darf. Ich freue mich immer, wenn ein Bauernhofhund nicht seine Zeit im Zwinger fristen muß und lediglich nachts auf dem Hof herumlaufen darf, daher sehe ich es nicht so eng, wenn der Hund tagsüber bei seinem Herrchen ist und dann im Stall schläft. Andere Hunde sind tagsüber teilweise 8 Stunden allein, leben in der Stadt und haben nicht soviel Möglichkeiten, mit ihrem Herrchen zusammenzusein.
Vielleicht wäre es aber dennoch möglich, den Hund noch ein paar Stunden mit in`s Haus zu nehmen und zur Bettgehzeit in den Stall zu bringen. So zumindest haben es meine Eltern damals mit unseren Hunden gemacht und ich denke, das war für alle o.k.. Unsere Hunde haben damals mit den Katzen auf dem Stroh gekuschelt, aber warum nicht auch mit Schafen.... Keine Ahnung, ob Hund damit ein Problem hat.
Ich denke, es gibt sicher eine auch für den Onkel akzeptable Lösung, das noch zu optimieren. Wichtig ist, dass Ihr ihm die Welt zeigt und dabei nicht mit Samthandschuhen anfassen, sondern so benehmen, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt, auch wenn er ängstlich ist und er wird im Lauf der Zeit immer sicherer werden. Er ist noch jung und wird schnell lernen.
Ich wünsch Euch alles Gute

Ginger_19
09.05.2003, 18:34
Hallo Mandy,
wir wollten uns ja eh mal treffen. Dann kannst du ihn ja mitbringen, wenn du willst. Da hat er dann gleich vier Hunde. Vielleicht spielt er ja mit Nelly, die ist jetzt 12 Wochen alt.

LG Theresa

kullerchen
09.05.2003, 21:15
Hallo an alle!

Ich werde also mal mit meinem Onkel darüber reden. Vielleicht kann er ihn ja wirklich so wie Inge beschreibt mit ins Haus nehmen, so lang mein Onkel noch wach ist. Es ist ja auch nciht so, dass der Kleine dann im Stall eingesperrt wird. Er kann rein wann er will. Und da hat er sich halt zu den Schafen immer gelegt.

@Ginger
Den Kleinen mit zubringen wird schwirig, da mein Onkel bei Herzberg wohnt. Also nicht traurig sein :-)

Danke nochmal für die lieben Antworten
kullerchen

kullerchen
10.05.2003, 22:31
Ok dann bedanke ich mich für eure Antworten schonmal soweit.
Wir werden den Kleinen so normal wie möglich behandeln und ihm vieles zeigen, damit er seine Angst verliert.

Viiiieeeelen Dank!!!!

kullerchen

P.S. Für weitere Tipps bin ich natürlich noch offen.