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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lizzy beim TA - einfach schlimm!



irene
06.05.2003, 16:51
So, jetzt habe ich unsere kleine Lizzy in Action erlebt, beim Tierarzt. Dass sie irgendwie seltsam panisch auf alle Berührungen reagiert, die nichts mit Steicheln zu tun haben, das wußte ich ja schon. Ich hatte auch schon mal einen Pflegehund, der sich nicht untersuchen lassen wollte und schnappte, aber das hier war anders: Lizzy kämpft um ihr Leben mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, denn wärend sie knurrt, bellt, beißt und schreit, piselt sie sich gleichzeitig an und nicht nur das, sie hat sogar auf diesen Untersuchungstisch gekackt.
Dabei ging sie aber nicht gegen mich vor, ich konnte ihr völlig unbehelligt den Maulkorb wieder anlegen, nachdem sie es geschafft hatte, sich davon zu befreien und nachdem ich dem TA ihre Zähne gezeigt hatte. Aber wenn er sie anfassen wollte oder eine Helferin.....wir konnten sie mit viel Gewalt nur zu weit halten und sie ist wirklich ein kleiner Hund.
Ich habe weder geschimpft, noch sie beruhigt oder bedauert, ich hab´sie gelobt, wenn auch nur für eine Sekunde Ruhe hinter dem Maulkorbwar und ansonsten getan, als ob alles völlig normal wäre. Jetzt grüble ich, seit ich zu Hause bin, wie man sich da wohl am besten verhält. Dass man es wieder ganz gerade biegen kann, das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Und wie ist es, wenn ein vier- bis fünfjähriger Hund keine Beißhemmung hat? Sie hat zwar niemanden gebissen, ich weiß aber nicht, ob sie nur niemanden erwischt hat, oder ob sie mehr in die Luft schnappt. Hmmmmm.......


Grüße

Irene

PS: Zumindest hat der TA bei den Untersuchungen, die so möglich waren, keinerlei gesundheitliche Probleme feststellen können.

mottine
06.05.2003, 17:23
Hallo,
uiuiui, und ich dachte, meine wäre ein Teufelchen beim TA!

Sie begrüßt den TA, bei der Untersuchung (nur mit Korb) beißt sie nach allem und jeden (außer mir, wie sie das in dem Gemenge unterscheiden kann ist mir ein Rätsel), ist auf dem Tisch kaum zu halten, deshalb Untersuchung auf dem Boden. Danach ist der TA wieder der beste Freund:D

Vielleicht mal was zur Beruhigung vorher schon geben, daß der Streß nicht so schlimm wird?

Drücke die Daumen
Grüße
Silvia

billymoppel
06.05.2003, 18:24
hallo irene,
na nun kommen die dunklen seiten von lizzys seite doch zum vorschein:D
sie hat angst, aber ich glaube, dass ist dir klar. wahrscheinlich ist ie doch mißhandelt worden, vielleicht nicht geschlagen, aber mal bißchen geschüttelt und angebrüllt, so ein kleiner hund ist ja immer ein leichtes opfer. ich bin auch der meinung, dass kleine hunde wie deine (und meine möbi) leichter zu angstaggression neigen als große. schließlich merken sie vom ersten tag ihres lebens an, in was für einer körperlich unterlegenen position sie mensch und anderen hunden gegenüber sind. sie mögen den dominantesten charakter der welt haben, es nutzt ihnen nichts. und unschöne verhältnisse drumherum tun dann den rest.
ich denke aber auch, dass man ihr beim nächsten ta-besuch ein beruhigungsmittel geben sollte, wenn es so schlimm ist, wie du schilderst. sonst macht ein so ein besuch deine ganze arbeit zunichte.
so richtig toll wird es mit nicht-streichel-berührungen wohl nie werden; aber es wird besser werden, das glaube ich fest. zeit und vertrauen heilt die wunden vielleicht nicht ganz, aber schon ein bißchen. meinem möppche kann ich nach einem jahr sogar halbwegs problemslos eine zecke rausmachen und kämmen muss ich sie auch nicht mehr mit arbeits-handschuhen.
dass sie gar keine beißhemmung hat, glaube ich nicht, sollte sie schlecht ausgeprägt sein, kommt das schnell in ordnung. ein paar "aua's" und dann hat sie es geschnallt. sie ist ja sicher guten willens, so wie du sie sonst beschreibst.
und immer schön in die schranken weisen: man weiß ja, dass der hund angst hat und auch warum, aber trotzdem muss sie sich unschöne berührungen gefallen lassen. bei einem nicht mehr jungen hund sind die verhaltensmuster natürlich fest gefahren; daher es am anfang nicht übertreiben. aber nach einer gewissen zeit weiß sie, dass sie von dir nix zu befürchten hat. die panik wird zwar immer wieder zurückkommen, meine kleine hole ich dann immer mit einem sehr bestimmten "nein" ins hier und jetzt zurück.

Inge1810
06.05.2003, 18:24
Hallo,
Silvia, bitte vergleich das nicht mit Deiner Hündin, denn Irene hat die Hündin erst übernommen, Du hast Deine schon lange, daher seh das bitte nicht so "naja... bei anderen ist das ja auch so". Echt ein gut gemeinter Rat.
Zu Irene.. na da haste ja noch ne Menge Arbeit vor Dir, mit Deinem "heißen Feger" :D . Ich würde mir jetzt deswegen mal keinen großen Kopf machen, sondern künftig einfach immer wieder beim Tierarzt vorbeifahren, wie man es mit einem jungen Hund auch macht, damit sie wieder verstärkt positive Erfahrungen beim Tierarzt macht (z.B. Was? Jetzt hab ich mich so gesträubt und wir gehen schon wieder, ohne das mich einer angrabbelt???). Die meisten Tierärzte sind sofort begeistert dabei (schon in eigenem Interesse), wenn es darum geht, einem Hund die Angst zu nehmen.
Ich mache das bis heute noch mit den sporadischen Besuchen, zwar nicht mehr so oft, aber es steckt einfach drin, dass ich immer wieder mal, wenn ich in der Nähe bin abbiege und auf nen Sprung vorbeischaue, auch wenn ich gar nichts brauche (ich sag halt dann, ich tät Kira gern mal wiegen ;)). Die Arzthelferinnen freuen sich, wenn sie Kira sehen und der Tierarzt kommt auch, wenn er grad keine Behandlung hat und fragt wie ein kleines Kind, was Kira neues kann. Leckerle gibt`s sowieso in Hülle und Fülle. Durch diese Atmosphäre geht Kira wirklich gerne und läßt alles tapferst über sich ergehen. Wenn Lizzy locker in die Praxis geht, dann steigert einfach, indem die Tierarzhelferin sie streichelt und Leckerle gibt, etc.. Ihr braucht Euch deswegen ja nicht unter Druck setzen und es dürfte auch reichen, wenn Ihr einmal die Woche hinfahrt, aber nach ein paar Monaten müßte es schon viel besser sein und ich drück Euch die Daumen, dass in dem Fall keine unangenehmen Behandlungen anstehen.
Viele liebe Grüße

mellyonsurf
06.05.2003, 18:57
Hallöle!

Als wir Blue bekommen haben (aus Spanien) sind wir gleich am 2. Tag mit ihr zum TA. (Allerdings muß ich dazu sagen, daß sie keine direkten Berührungsängste hatte: Streicheln war ok, nur Umarmungen u.ä. hat sie nicht zugelassen.

Beim TA angekommen haben wir ihr auch vorsichtshalber einen Maulkorb angelegt. Und sie hat sich gebärdet wie ein Berserker wenn Fassi (mein TA) nur in ihre Nähe kam.
Heute (knapp 3 Monate ist die "Zicke" jetzt bei uns) mußten wir nochmal hin, und da ich sie mittlerweile ganz gut kenne und sie sich von MIR umarmen läßt, haben wir auf den Maulkorb verzichtet und nur das Halti angelassen (Vorsicht ist besser als Nachsicht) - und siehe da: NIX! Sie hat sich in aller Seelenruhe untersuchen lassen und auch die Spritze (leichte Narkose fürs "Agility-Röntgen") war kein Problem.

Jetzt kann es natürlich am Maulkorb gelegen haben oder einfach daran, daß Blue gelernt hat mir zu vertrauen.
Vielleicht braucht Lizzy einfach nur etwas mehr Zeit um Euch zu vertrauen, damit sie weiß WENN IHR mitgeht, DANN kann der TA nichts ganz so schlimmes sein...

Liebe aufmunternde Grüße,

Inge1810
06.05.2003, 19:11
Melly hat absolut Recht, die Bindung tut dann noch ihr Übriges, denn wir waren ja erst kürzlich bei der Impfung und Kira hatte anfangs auch etwas Angst, weil sie zwar oft zu Besuch beim Tierarzt war, aber nicht oft auf dem Behandlungstisch. Sie saß da, zitterte und guckte mich an. Ich habe locker mit dem Tierarzt und der Helferin geplaudert und dabei entspannte sie sich.
Das wird schon mit Lizzy.
Grüße

irene
07.05.2003, 12:14
...danke für die Antworten! Schlimm an der Situation finde ich eben, dass man Gewalt anwenden muss und so mit Sicherheit Lizzy´s Erwartung bestätigt. Welche Art Beruhigungsmittel kämen denn in Frage, billymoppel (wie heißt du eigentlich wirklich??), weißt du da etwas? Das mit dem gelegentlich hinfahren habe ich auch schon überlegt, aber solange sie keiner irgendwie "blöd" anfasst, ist sie eigentlich sowieso absolut freundlich und aufgeschlossen. Wir sind am Ende der Untersuchung nach drausen gegangen, damit der TA ihr Gangbild betrachten konnte und anschließend ging Lizzy ohne Anstalten wieder mit mir hinein, da ich meine Tasche noch holen musste.
Das aller schlimmste für mich ist, ich muss sie kastrieren lassen, da nicht nur ich selbst mit Janno einen unkastrierten Rüden habe, sonderen unser Ex-Pflegehund uns jetzt schonso oft besucht, wie er es schafft auszureißen, meine Schwester, mit der wir viel zusammen sind, zwei Nachbarn.......und und und...

Dass ich am Ende nicht mit ihr fertig werde und sie mir auf dem Kopf herum tanzt, da habe ich keine Bedenken, da ich ja auch weiß, wie sie sich den einen Tag bei meiner Schwägerin aufgeführt hat, war ich eh´schon auf alles gefasst und habe eben gewisse Dinge von Anfang an eingeführt, zB dass sie nicht als erstes an die Tür darf, wenn jemand kommt. Und nachwievor verhält sie sich vorbildlich, bei uns ist eine Ruhe zu Hause nachdem wir unseren kleinen Chicco-Giftzwerg nicht mehr haben, das ist einfach unglaublich. Denn Janno bellt praktisch garnicht mehr, nachdem ihm das Vorbild fehlt und auch miteinander sind sie einfach angenehm!

Grüße

Irene

mellyonsurf
07.05.2003, 12:18
Genau so wie Du es von Lizzy schreibst war es bei BLUE auch, und das spricht für mich eigentlich dafür daß dein Mädel Probleme mit ZUVIEL anfassen und co. hat.

Frag deinen TA ob er bereit ist, dein Mädel auf dem Boden zu untersuchen und auf den Maulkorb zu verzichten (Halti ist eine prima Alternative).

Auch das mit dem öfter vorbei gehen finde ich nicht schlecht. Bei den meisten TA darf man "zwischendurch" die große Waage benutzen. Wenn dein TA Lizzy bei jedem Wiegen ein Leckerli aufs Auge drückt, wird er vielleicht eher ihr Freund.

Liebe Grüße,

Justie
07.05.2003, 12:36
Also wenn ich mit meinen beim TA bin, habe ich immer jede Menge Leckerchen dabei. Bei der Welpe hat das sogar so gut geklappt, dass sie weder die Nachimpfe noch den Chip (kenn jemand die Nadeln davon, echt der Hammer) auch nur bemerkt hat. Ich würde hier vermutlich auch mal raten, öfter den TA aufsuchen, auch mal ohne Gründe und für jede Berührung die Hundi erträgt ein Leckerchen geben. Loben mit Streicheln scheint hier ja nicht möglich zu sein.

Liebe Grüße von Justie, Hexe und Akela


PS: ich könnte mir übrigens sehr gut vorstellen, dass die Hunde beim TA die Gerüche der andren wahrnehmen, quasi den Angstschweiß.... ähnlich wie es uns beim Zahnarzt geht ;)

mellyonsurf
07.05.2003, 12:49
@Justi


quasi den Angstschweiß.... ähnlich wie es uns beim Zahnarzt geht

Toller Vergleich (ernsthaft) ABER mein TA streichelt mich nicht und Leckerli´s gibts auch keine...

LG,

mellyonsurf
07.05.2003, 12:50
ÄÄÄÄÄÄÄÄÄhhhhhh, toll -

jetzt wollte ich mal ´nen Scherz zur Auflockerug "reißen" und dann so was: soll natürlich nicht heißen mein TA sondern mein Zahnarzt...

Is wohl doch schon zu viel Sonne heute, :cool:

linus & mika
07.05.2003, 13:30
*löl* cooler Vergleich

Also ich bin Linus schon zweimal beim TA gewesen und beide Male gabs Piekse.

Da ich aber gelesen habe, daß der Hund die Piekse gar nicht mitkriegt, wenn er ein Leckerli dazwischengeschoben bekommt, habe ich das auch gleich angewendet. Der TA war ganz erstaunt, daß Linus das Pieken nicht mal annähernd zu bemerken schien. Da Linus sowieso sehr aufgeschlossen anderen Leuten gegenüber ist, hat er den TA beim zweiten Mal vor Freude fast aufgefressen (abgeschleckt) und wollte, als der TA kurz rausgegangen ist, gleich hinterher. Er freut sich riesig auf unsere TA Besuche und will immer gar nicht heim, lustig finde ich auch, wenn andere Hunde vor Angst fast sterben, setzt Linus die Calming Signals ein und gähnt denen einen vor, so nach dem Motto:"Hey, brauchst echt keine Angst haben, siehs gelassen"

Aber bei Deiner Kleinen würde ich mich dem Rat der anderen anschließen und öfter mal da vorbeischauen. Immer viel Leckerlies mitnehmen und vielleicht ein bisschen mit Spielen die Angst nehmen. In dem Fall kann ich Dir die Calming Signals richtig ans Herz legen, versuchs mal mit Gähnen, wenn Deine Lizzy aufgeregt ist. Falls sie die Hundekommunikation nicht versteht, keine Panik, die steckt in jedem Hund drin, manche habens einfach nur verlernt, was ich mir bei Deiner gut vorstellen kann. Einfach mal länger hintereinander gähnen, das beruhigt den Hund. Falls Du Dir ein paar Kostproben der Calming Signals anschauen magst: http://www.spass-mit-hund.de/

Probiers einfach mal, ist echt spannend.

irene
07.05.2003, 14:25
...klar haben wir sie mit Leckerlies abgefüllt, bis sie keine mehr nahm. Habt ihr einemal einen Hund gesehen, der in Panik ist, oder eben auch im Jagdfieber, oder gerade eine Rauferei mit dem Rivalen überstanden hat........ der nimmt auch keine Leberwurst. Wenn das Adrenalin sprüdelt, dann ist es vorbei mit allen gängigen Methoden. Und es ist auch nicht so, dass ich nicht weiß, wie man einen Hund an den TA gewöhnt. Unser Italiener, der einfach eine allgemeine panische Angst vor Menschen hatte, läßt sich von unerem TA jetzt wirklich alles machen, es gefällt ihm nicht und er hat nachwievor Angst, aber er hält tapfer und ruhig aus. Bei Lizzy ist es eben so, dass sie derart weggetreten ist in ihrer Furcht und ihrem Kampf, man kann sie nicht mehr erreichen. Und sie ist leider kein Welpe mehr, das macht es ungleich schwerer!

Vielen Dank euch allen für die Mühe, die ihr euch macht!

Grüße

Irene

billymoppel
07.05.2003, 14:28
hallo irene,
wie das beruhigungsmittel heißt, weiß ich nicht mehr, weil es heute nicht mehr nötig ist. aber wenn ich bald beim ta bin, frage ich mal, muß ja in der akte stehen und sie erinnert sich auch bestimmt. war eine tablette, die sie mir voher mitgegeben hat. sie war ziemlich apathisch, aber gerade dadurch hat sie ja erst merken können, dass man ihr nichts antut. vorher musste man zu ihrem besten ja sehr wohl gewalt anwenden, also dass genaue gegenteil von dem, was sie iegentlich für erfahrungen machen sollte. es war eine erleichterung, auch für mich, weil auch mir die brutalität, die ich anwenden musste, sehr weh getan hat.
vielleicht gibt es ja auch was homöopatisches, was man zumindest bei geplanten besuchen rechtzeitig geben kann, aber damit kenne ich mich nicht aus.
ansonsten habe ich sie auch zu jedem ta besuch von billy mitgenommen (da er häufig muss zum analdrüse ausdrücken) und sie dabei immer auch mal auf den tisch gestellt und gestreichelt. außerdem hatte ich sie abgeleint und ihr im behandlungzimmer mit einverständnis meiner ta gestattet, sich umzusehen. sie hat sich dann auch mit ihr beschäftigt und sie gestreichelt und bezirct, um vertrauen aufzubauen.
leckerchen war auch meine erste idee, nur in der praxis nimmt keiner von beiden die tollsten giftigsten frolics. nicht mal billy, der viel viel gelassner ist. sobald wir da durch die türe sind, könnte ich mit ganzen wagenladungen frolic winken; ohne erfolg.
lg
BETTINA (damit ist eine deiner fragen hoffentlich beanwortet):D

irene
07.05.2003, 14:32
...siehe mein vorheriges Posting, hat sich wohl überschnitten. Also ich glaube echt, das mit dem Beruhigungsmittel ist noch die beste Idee!

irene
07.05.2003, 14:33
...ja genau BETTINA, ich meinte die Sache mit den Frolics :D

Ilona
07.05.2003, 14:39
Liebe Irene,

horch Dich doch mal im Forum gesundehunde.com um, welche homöopathischen Mittel man einem Hund zur Beruhigung verabreichen kann. Es müssen ja nicht immer die Chemiekeulen sein, die beim TA zum Einsatz kommen. Vielleicht tuns ja Bachblüten, Raiki oder Tellington Touch auch? Tellington Touch, by the way, empfehle ich Dir wärmstens. Es gibt ein ausgezeichnetes Praxisbuch, nach dem man arbeiten kann.

Liebe Grüße und Glück für Euch mit Eurer Maus,

Illi

linus & mika
07.05.2003, 14:44
Hui, tschuldigung Irene, ich hatte auch nur geschrieben, was ich bei Linus gemacht hatte. Ich dachte mir schon, daß Du alles schon ausprobiert hast, aber mal wirklich, hast Du die Calming Signals mal probiert? Muss ja nicht, während sie in einer unangenehmen Situation ist, sondern einfach so, beim Spazieren gehen usw. Einfach mal probieren, tut ja keinem weh.

billymoppel
07.05.2003, 14:49
ich sag dir bescheid, wenn ich den namen weiß, versprochen.
ich hatte dein posting von anfang so eingeschätzt, dass es um totale panik ging, da ist ein leckerchen oder machtwort leider nicht genug.
bei ihrer kastration, die ich wegen des rüdens ja auch machen musste (billy wollte ich das in seinem alter nicht mehr antun und er stand meinem herzen damals näher als sie) habe ich übrigens dafür gesorgt, dass sie auch danach noch reichlich schmerzmittel bekommen hat, obwohl es unter normalen umständen wohl nicht erforderlich gewesen wäre. aber sie sollte wirklich fast keine schmerzen haben, um keine negative verbindung herzustellen.
gruß
bettina

irene
07.05.2003, 17:16
Calming Signals habe ich bei Janno angewendet, und es hilft ganz gut, wenn ein Hund gerade nervös wird, weil etwas auf ihn zukommt (bei Janno zB Jogger, Fahrradfahrer, Kinderwagen) vor dem er sich fürchtet. Bei Lizzy habe ich es noch nicht probiert, da ich keinen Grund und deshalb keine Gelegenheit hatte, denn sie fürchtet sich vor nichts und niemand. Sie fürchtet sich auch nicht vor dem TA, solange er nur mit ihr redet. Als er sie anfasste, flippte sie von jetzt auf dann aus. Es war, wie Bettina schon schrieb, die totale Panik, da hat sie auch nicht mehr auf mich geschaut, da hatte sie nur noch ihren Feind im Blick!
Der Hundesprache ist sie aber sehr wohl mächtig, denn sie versteht Janno, ganz im Gegensatz zu unserem vorherigen Hund, und da Janno ein "Naturbursche" ist (da er die ersten Monate nur unter Hunden verbrachte) spricht er diese völlig unverfälscht.

Grüße

Irene

mottine
07.05.2003, 20:02
Hi Inge,
ne, wollte auch nicht vergleichen, habe ja nur erzählt, wie das bei uns so ist. Kam das so rüber? Ein Vergleich ist ja nicht möglich, kenne ja den Hund und Irene nicht. Konnte ihr nur nachfühlen, weil cih dieses Verhalten von meiner nie erwartet hätte, war auch eine neue Seite.

Nur manchmal ergibt sich aus einer Ähnlichkeit ein Hinweis heraus. Z.B. auf dem Boden untersuchen, was ja auch von anderen vorgeschlagen wurde. ;)
Tschüß
Silvia

linus & mika
07.05.2003, 21:16
Hi Irene

ohje, die Ärmste.
Ja dann würd ich wohl auch mal schauen, was es als Alternativen im Naturkundebereich gibt.

Ich wünsche Dir damit auf jeden Fall viel Erfolg und dem Hund alles Gute, sie scheint es bei dir richtig gut zu haben ;)