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slati
18.04.2003, 03:33
Hallöle erst mal,
also ich hab mir ein solches Teil gekauft und muss sagen ich bin mehr als zufrieden damit.

Beweggründe :
Leila (Mischlingshündin Belgischer Schäferhund Papa unbekannt Herkunftsort Spanische Wildnis) ist jetzt ein
Jahr und 3 Monate haben tuhen wir sie seit 9 Monaten.
Sie hat seit dem drei Hundekurse besucht wo die Hunde
mit absolut keinerlei Gewalt erzogen werden.Sie kann mitlerweile auch alle gängigen Komandos,nur wenn sie einen
Hasen oder sonstiges Wild sieht ist sie nicht mehr zu halten.
Das ging soweit das sie vor 6 Wochen auf dem Autobahnstandstreifen stand und der Hase weg war.

Erfolg :
Tele Tac dreimal am ersten Tag angewendet und seit 6 Wochen ist ruhe mit der Wilderei.Ich kann auch das Teletac
Halsband wegmachen sie wagt es nicht mer einem Wild nachzujagen.Ich hoffe auch dieses teil nie mer benützen zu müssen aber das der Erfolg nach einem Tag 6 Wochen lang anhält gibt mir Mut dieses auch nicht mehr zu tun.

Anwendung :
Angewendet werden sollte es meines erachten nur in schwerwiegenden fällen.Der Hund sollte aber die gängigsten Komados beherschen und verstehen , ansonsten wird der TeleTac keine Hilfe sein.

Allgemein :
Leute die jetzt gleich meinen hier wieder auf einen rumhacken zu müssen frag ich jetzt mal im ernst : Hund immer an die Leine nähmen zu müssen soll die Lösung sein ??Na danke
was dabei dann rauskommt ist meines erachtens schlimmer
und grenzt noch mehr an Tierquällerei.Wer jetzt sag das kann man ihm auch so abgewöhnen sag ich nur drei Kurse und wirklich viel geübt kein Erfolg (im bezug Wildern).Nichts testotrotz werde ich auch weiterhin in die Hundeschule natürlich gehen.

mfg slati

PS : Lustig fand ich ja dann den Hundetrainer seit 6 Wochen
der den Erfolg auf sich schreibt,sagen werd ich ihm nichts davon weil er dieses strikt ablähnt und leila auch weiterhin
und das Herrchen dort lernen wollen.

AnnaS
18.04.2003, 08:54
Also dein Beitrag hier ist mehr als traurig!
Dein PS fand ich das absolute Armutszeugnis für dich. Du prahlst hier rum, weil du deinen Hund mit sowas "erzogen" hast, traust dich aber nicht, vor deinem Hundetrainer dafür gerade zu stehen. Du schmeisst uns hier die ach so tollen Argumente vor die Füße, aber bei deinem Trainer wagst du dich das nicht.

Du schreibst selbst, dein Hund würde es nicht mehr WAGEN, zu jagen. Du schreibst somit auch selbst, dass dein Hund schlichtweg Angst hat.
Und, bist du jetzt stolz darauf, dass du deinem Hund durch pure Angst und Schmerzen gezeigt hast, dass Hasen tabu sind?

Dein Hund kommt aus der spanischen Wildnis wie du sagst. Wie bitte hat er damals überlebt? Wahrscheinlich dadurch, dass er Hasen gefangen und gefressen hat. Die Jagerei deines Hundes ist keine Unart, sondern ein Instinkt.
Du hast ihn gerade mal 9 Monate. Glaubst du wirklich, 9 Monate wären ausreichend, um einen Hund zu erziehen, und ihn als besonderen Härtefall abzustempeln? Denn du schreibst ja, du würdest es nur bei Härtefällen benutzen.

Mir platzt echt gleich der Hals, wenn ich sowas lese wie von dir. Wieso hast du dir einen Hund gekauft? Wieso hast du dir SO EINEN Hund gekauft? Meiner Meinung nach sind bei Straßenhunden, oder "Wildnishunden", die niemals wirklich erzogen wurden, die keine Kultur kennen, die rein ums Überleben kämpfen, Probleme vorprogrammiert. Hast du dich auch nur einen Funken informiert? Wusstest du vorher, was auf dich zukommt?

Und eines ist ein Widerspruch in sich:
In der Regel entscheidet man sich für einen Straßenhund oder Wildnishund aus Tierliebe. Sonst könnte man sich einen netten Welpen, oder ein "Scheidungsopfer" oder sonst was kaufen. Ich unterstelle dir jetzt mal, dass du diesen Hund aus Tierliebe genommen hast.
Und gegen Tierliebe stellt sich bei dir die Tierquälerei, denn nichts anderes ist das, was du getan hast.

Und das allerschlimmste ist, dass du damit hier herumprotzt.

Es ist so traurig, was du hier abgibst. Es ist einfach nur traurig.

Anna

gini_aiko
18.04.2003, 09:01
ich hab den beitrag gemeldet und hoffe, dass dieser müll bald in der versenkung verschwindet :mad: :mad: :mad:

jack
18.04.2003, 09:21
Hallo,

findest Du es wirklich gut, wenn ein Hund aus purer Angst gehorcht?

Neulich habe ich von einem Hund gehört, der ein Teletakt trug. Er hat beim Spazieren gehen gespielt und ist in eine sehr nasse Wiese gerannt...

Fazit: Er ist tot!!!!!!!!!!!!!!!

Ich bin der Meinung, dass man einfach solche Gegenden meiden sollte, wo viele Hasen laufen. Mein Hund jagt auch gerne. Er läuft an der Schleppleine. Gestern war er sogar so weit, dass ihn die Vögel gar nicht mehr interessiert haben. Zwar nur bis zum nächsten Mal, aber was solls. Zum Ausgleich fahren wir mit ihm an die Donau, da kann er rennen was das Zeug hält, ohne Leine. Da ist nämlich links und rechts Wasser und er kann nirgends hin.

Bei Dir ist bestimmt auch so ein Ort, wo er nicht auf irgendeine Straße rennen kann. Jack ist auch schon auf eine Bundesstraße gerannt, weil der blöde Hase ihn da hin gelockt hat. Man muss dann halt die Konsequenzen ziehen. Für mich war das so ein Schock, so dass wir uns einen anderen Spazierweg gesucht haben.

Überleg Dir bitte die weitere Anwendung des Teletakt sehr genau, du quälst deinen Hund nur damit, auch wenn Du es vielleicht nicht merkst.

Schöne Ostern
Sandra

Tina2809
18.04.2003, 10:16
Mich würde ja echt mal interessieren, wen Du damit noch hinterm Ofen vorlocken willst?
Einfach mal über Ostern die Leute provozieren?
Hast Du bei dem schönen Wetter nichts besseres zu tun?
Meinst Du es interssiert irgendjemanden, was Du machst?
Klar kann jeder hier loslegen und Dir die Meinung geigen, aber bringen wird es sicherlich nichts.
Aus keinem anderen Grund schreibst Du hier, außer zu provozieren.

Mir gehts am ***** vorbei, ich kann mit meinem Hund umgehen.
Frohe Ostern
Tina

mellyonsurf
18.04.2003, 11:27
Hallo!

Eigentlich kann ich mich dem Beitrag der anderen nur anschließen! Mit meinem ersten Hund habe ich noch Schutzdienst gemacht (und da schwimme ich wohl auch gegen den Strom, wenn ich sage, daß das wenn es RICHTIG gemacht wird für den Hund ein willkommener Sport ist) und da gab es auch genug HEINIS die meinten TELTAC ist das beste auf der Welt und weil ich mich penetrant dagegen gewehrt habe wurde ich schließlich aus dem Verein ausgeschlossen. Sei´s drum, mit solchen Idioten wollte ich eh nix mehr zu tun haben.

Und dann: ich habe auch einen Hund aus Spanien: Noch nicht ganz so lange wie Du, aber sie hat eine sehr starke Bindung aufgebaut und läuft auch teilweise ohne Leine UND OHNE TELETAC!!! Klar wo viele Hasen rumhoppeln muß sie halt an die Leine, aber sie kriegt ihre Bewegung. Denn die braucht sie als Husky-Mix und dementsprechend wir geradelt und geskatet was das Zeug hält um Hund glücklich zu machen OHNE SCHMERZEN!!!

Außerdem ist das TELETAC spätestens seit Verabschiedung des neuen Tierschutzgesetztes GESETZWIDRIG und Leute die es nutzen sollten die Erlaubnis zur Hundehaltung auf Lebenszeit entzogen kriegen. Unglaublich, daß es solche Hundehalter ("Der Hund muß auf Biegen und Brechen gehorchen!" ) noch gibt.

So ein Mist versaut mir echt die Lust auf´s Eier färben!

mellyonsurf
18.04.2003, 12:18
So, jetzt habe ich dann mit meinen Kiddies Eier gefärbt - - - und wie üblich gab´s natürlich auch Streit um den jeweiligen Pinsel. Aber Mama´s schlichten konnte retten:D

Warum ich das schreibe: die lieben Teltac-Fans müssen in solch einer Situation wahrscheinlich ihren Kids ein Teletac anziehen - - - damit SCHNELL Ruhe herscht.

Ich weiß jetzt kömmt: DAS kann man ja nicht vergleichen, denn schließlich sind das Kinder. Daß sowohl Kinder als auch unsere Fellmützen LEBEWESEN sind, daß interessiert die TeleTac´ Fans nicht! Was soll´s, aber das mußte mir jetzt noch von der Seele schrieben.

Liebe Grüße an alle Anti-Tele-Tacs,

slati
18.04.2003, 12:36
also erst mal fröhliche Ostern,
prallen war wirklich nicht meine Absicht und für den PS Satz endschuldige ich mich insoweit, das man dieses so auffassen kann.Sagen wollte ich damit das es wie bei Menschen auch Tiere gibt mit denen man keinerlei Diskussionen über bestimmte Sachen führen kann.Was sich leider auch hier wieder zeigt.Stolz bin ich übrigens auch nicht darauf dieses Gerät angewendet zu haben und würde es auch sofort in den Abfall schmeissen wenn es ein Dauerhafter gebrauch ist aber wie schon erwähnt war der gebrauch nur einmal nötig am ersten Tag,aber lassen wir das es scheint mir keinen Sinn zu ergeben hier noch weitere Diskussionen drüber zu führen.

mfg slati

gini_aiko
18.04.2003, 12:42
du machst es dir auch verdammt leicht - du wusstest haarklein, dass der beitrag so eine reaktion auslöst! für mich bleiben teletak benützer tierquäler - aus basta - neun monate sind keine zeit - ungeduldig bis ende nie - pfui :mad: :mad:

ich hoffe wirklich, dass die admins wenigsten kurz reinlinsen und der thread verschwindet! denn jeder weiß wie so eine diskussion ausartet!

Dagi
18.04.2003, 13:29
Hach, wozu beschäftige ich mich eigentlich mit Amys aufkeimendem Interesse an Vögeln? Ich könnt ja mal schnell ein Teletakt umschnallen..dann hätte ich innerhalb eines Tages Ruhe?

NEIN DANKE

Nicht auf SO eine Art + Weise! Wenn man meint, mit dem Jagdinstinkt eines Hundes nicht fertig zu werden, oder ihn nicht irgendwann kontrollieren zu können, oder ihn dann nicht artgerecht wenigstens eine jagdl. Ausbildung zukommen lassen zu können, verd**** noch mal, dann schaffe ich mir nicht so einen Hund an von dem man mit ziemlicher Sicherheit annehmen kann, daß er jagen wird!

ERST DENKEN, DANN HANDELN!!!

Herrjesses - wann wird bloss endlich der Hundeführerschein für alle Halter eingeführt, als VORAUSSETZUNG einen Hund halten zu dürfen?

Dagi + Amy

Ilona
18.04.2003, 15:12
Hi Slati,

warum Du diesen Thread eröffnet hast, wird wohl eine Osterüberraschung bleiben.

Wie die anderen schon schrieben: stolz kannst Du auf diese Art, Deinem Hund das Jagen abgewöhnt zu haben, weißgott nicht sein.
Und auch sonst wird es hier nur einige wenige Betonköpfe beeindrucken, was Du über den Einsatz eines Teletact-Gerätes geschrieben hast. Wie gut, dass Mensch dieses Ding erfunden hat, was? Was hättest Du wohl gemacht, wenn es kein Teletakt gegeben hätte????

Und oberpeinlich: dass Du nicht dazu stehst bis zur letzten Konsequenz:(

Weißt Du, um hier zu punkten, hättest Du mal was echt Neues erfinden müssen - mit positivem Denkansatz im Interesse des Hundes.

Aber Deine Unterhaltung hattest Du allemal, was?

Guck doch lieber mal, was in der Glotze so kommt, wenn Du Dich langweilst.

Da Leute wie Du super Erfahrungen mit dem Ding gemacht haben ("ES hat gewirkt, HURRA!"), sind sie leider für immer "versaut". Ich weiß nicht, ob ich Dir jetzt wünschen soll, dass Dein Hund einen bleibenden Schaden hätte davon tragen sollen. Aber das wär schade um den Hund, nicht um Dich.

Traurige Ostergrüße.

Dagi
18.04.2003, 15:18
Und noch etwas:
mach Dir mal Gedanken darüber, warum wohl selbst der VDH den Einsatz dieser Geräte auf seinen Plätzen untersagt....na, kommst Du drauf?

admin
18.04.2003, 15:26
@all
Leider gibt es immer wieder vereinzelte Halter von problematischen Hunden, die meinen ein Teletakt sei die "Wunderwaffe" und Lösung aller Probleme.
Dass dem nicht so ist, wissen dagegen die allermeisten oder ziehen es einfach aus tierschützerischen Erwägungen garnicht erst in Erwägung.

Ein Teletakt gehört keinesfalls in die Hände eines unerfahrenen Hundehalters! Sie sollten ohnehin langsam aber sicher vom Markt verschwinden.
In isolierten Einzelfällen und das sei ganz stark betont, da dies unter 1% der Fälle sind und vermutlich keiner der Hunde um die es hier im Forum geht jemals derart gravierende Verhaltensstörungen und nicht Verhaltensauffälligkeiten gezeigt hat, können die Weiterentwicklungen, nämlich Halsbänder mir Druckluft oder Citronella-Öl Sinn machen, aber auch dann nur unter Anleitung durch einen auf Verhaltensproblme spezialisierten TA, der genau weiß, wie und wann es als flankierende Maßnahme nutzbringend sein kann.

In aller Regel sind Probleme mit Hunden mit Geduld, positiver Verstärkung erwünschter Verhaltensweisen, viel Training, Konsequenz und auch Beendigung kontraproduktiver Verhaltensweisen der Besitzer (rein gaaaanz wichtiger Punkt)auf lange Sicht zu beheben.
"Quick fixes" gibt es nicht!

Ich habe die admins gebeten diesen Thread nicht zu löschen, sondern die Diskussion weiter laufen zu lassen, denn Halter wie Slati sollten "gegenkonditioniert" und nicht verbal nierdergeknüppelt werden.
Damit wird nichts erreicht.
Slati braucht (wie sein Hund) positive Unterstützung dabei, bei seinem Hund durch positive Verstärkung unerwünschhtes Verhalten auszulöschen (nennt sich Extinction).

Ich verlasse mich jetzt mal auf die erfahrenen Teilnehmer hier, daß die Diskussion nicht weiter ausartet, sondern einen konstruktiven Charakter annimmt und wünsche allseits
Frohe Ostern.;)

dr. kirsten thorstensen
vet services manager

zooplus ag

Melhase
18.04.2003, 16:09
also ich würde sagen ein hamster wäre für dich besser gewesen. der jagt nicht.
aber bitte wie b*** muss man sein um seinem hund einen tele takt zu kaufen? und das schon nach so kurzer zeit? wofür wurden denn schleppleinen entwurfen?

mein hund "spinnt" draussen auch an manchen tagen wie ein irrer. mal hört er und mal wieder nicht. ja na und? wo ist das problem? wenn ich mir einen hund anschaffe dann setz ich mich auch mit den konsequenzen auseinander und überlege vorher was da alles auf mich zu kommt, und nicht erst danach. und wenn ich schon weiß mein hund jagt, dann geh ich doch gar nicht da hin wo er was zu jagen findet.
mein dicker jagt auch alles was sich bewegt, und wenns nur ein blatt is dass vom baum fällt. wird alles von ihm gejangt und dann "getötet" :D aber da lenk ich ihn hald dann ab, spiel mit ihm ball oder sonstiges so dass er gar nicht erst auf dumme ideen kommt.
ich stell mir das grad so vor, du sitzt einfach auf der wiese und hundi darf dort machen was er will. so läufts aber nun mla nicht ab, wenn du schon unbedingt nen hund brauchst dann beschäftige dich auch mit ihm.


genervte grüße

gini_aiko
18.04.2003, 16:36
naja, dann werd ich das mal versuchen, das admin team hat ja recht - aber ob das mit dem umkonditionieren klappt - nen versuch ist allemal wert ;)

@ slati

Leila (Mischlingshündin Belgischer Schäferhund Papa unbekannt Herkunftsort Spanische Wildnis) ist jetzt ein Jahr und 3 Monate haben tuhen wir sie seit 9 Monaten
und da musste so ein instrument schon sein
:( - m.e. ist dazu die zeit viel zu kurz gewesen. WAS hast du denn alles versucht? schleppleinentraining? ein hund mit einem jahr ist keineswegs fertig erzogen ... da wartet auf JEDEN noch arbeit!


Sie hat seit dem drei Hundekurse besucht wo die Hundemit absolut keinerlei Gewalt erzogen werden.Sie kann mitlerweile auch alle gängigen Komandos,nur wenn sie einen
Hasen oder sonstiges Wild sieht ist sie nicht mehr zu halten.

DAS wäre doch ein guter anfang gewesen und wie du siehst lernt deine hündin ja schnell - ohne gewalt. du schreibst sie kann alle gängigen kommandos - wie werden denn diese befolgt? (immer - wie zuverlässig? ...) WIE soll ein normaler huschukurs dem jagen entgegenwirken - die arbeit auf dem platz ist schön und gut, aber um die wilderei zu beenden braucht man training in der freien wildbahn (nicht, dass ich das mit der huschu nicht für gut erachte - im gegenteil!) - gut ist auch, wenn der trainer als unterstützung dabei ist! NOCHMAL: wie hast du leila versucht vom jagend abzuhalten - über welchen zeitraum hinweg - mit welchen mitteln? wie beschäftigst du sie beim spaziergang - bist du irgendwie interesant für? bietest du deiner hündin genügend beschäftigung - also mehr als nur spazierengehen ...?

hier noch ein kopie aus diesem thread (http://www.zooplus.de/app/WebObjects/ZooShop.woa)
ich hab mal vor kurzem einen *abgedrehten* jagdhund (gr. münsterländer) mit seinem herrchen getroffen! das exherrchen vom hundi ging in pension (und setzte sich auf irgendeine insel ab) und konnte den hund nicht mehr gebrauchen und gab den hund im alter von fünf jahren ab.
der hund war im warsten sinne des wortes ein wahnsinn - sobald er von der leine kam - schoss er los, nahm jede fährte auf und kam stunden später IMMER mit beute zurück. das neue herrchen hat zwei jahre intensiv mit dem hund gearbeit - schleppleine und abbruchsignal platz eingeführt - und jetzt mit sieben jahren schaut der wuff einem hasen nicht mehr nach. nicht das der hund alt (mit sieben ist ein hund ja noch nicht alt) und müde ist - nein er ist quitschfidel und lebhafter als mancher zweijähriger - er gehorcht einfach nach der langen intensiven arbeit! der hund liebt sein herrchen abgöttisch und folgt ihm auf schritt und tritt - der mann hat es geschafft interessanter zu sein als das karnickel und das sollte doch das ziel sein!


Das ging soweit das sie vor 6 Wochen auf dem Autobahnstandstreifen stand und der Hase weg war.
training soll natürlich nur in gefahremfreien gebiet erfolgen und in anderen regionen wird eben an der schleppleine trainiert!


Tele Tac dreimal am ersten Tag angewendet und seit 6 Wochen ist ruhe mit der Wilderei.Ich kann auch das Teletac Halsband wegmachen sie wagt es nicht mer einem Wild nachzujagen
kannst du dir vorstellen welche schmerzen das sein mussten um SO ein folgeverhalten auszulösen? ich hoffe stark du hast das teil vorher an dir gestestet!


Ich hoffe auch dieses teil nie mer benützen zu müssen aber das der Erfolg nach einem Tag 6 Wochen lang anhält gibt mir Mut dieses auch nicht mehr zu tun.
du hast es bereits dreimal zu oft verwendet! :( ich finde es sooo unsagbar traurig, dass man seinem hund solche schmerzen antun kann :mad: mir würde es WEH tun, wenn ich sehen würde, dass mein hund nur aus angst und schmerz gehorcht! arbeitest du an euer bindung zu einander? wenn ja wie machst du das? es sollte doch das größte ziel sein, dass der hund mit freude an der sache ist und gut arbeitet und nicht aus angst. das höchste gut - die bindung - so zu zerstören, ist in meine augen mehr als traurig!


Leute die jetzt gleich meinen hier wieder auf einen rumhacken zu müssen frag ich jetzt mal im ernst : Hund immer an die Leine nähmen zu müssen soll die Lösung sein ??
nein ist es nicht - dir wird aber keiner der einigermaßen bei sinnen ist raten, den hund immer an der leine (ich meine hier 1 oder 2 meter leine) zu führen. ein sinnvolles schleppleinentraining bei dem der hund zwischen 10 und 20 m freiheit hat ist sehr wohl ratsam und wird über lange zeit hin weg den ersehnten erfolg bringen. in wildfreien gebieten spricht natürlich bei ausreichendem grundgehorsam nichts gegen absoulten freilauf!


Wer jetzt sag das kann man ihm auch so abgewöhnen sag ich nur drei Kurse und wirklich viel geübt kein Erfolg
siehe oben - huschu KANN im eigentlichen sinn das jagen nie und nimmer abgewöhnen!

hier noch einige links zum schleppleinentrainig:
http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=7524&highlight=Schleppleine
http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=7899&highlight=Schleppleine
http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=7761&highlight=Schleppleine
http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=5834&highlight=Schleppleine
http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=7183&highlight=Schleppleine
http://forum.zooplus.de/forum/showthread.php?threadid=8252&highlight=Schleppleine

grüßle claudi

Tina2809
18.04.2003, 17:12
Hallo
Ich dachte zuerst wirklich, daß es sich um einen Osterwitz handelt, um hier mal wieder ein bißchen Feuer in die Bude zu bringen.
Um aber dem Ganzen einen weiteren Schubs in die richtige Richtung zu geben, hier meine Gedanken zum Thema.
Zuallererst mal möchte ich dringendst bitten, das Teletakt- Teil nicht nur beiseite zu legen, sondern wegzuwerfen.

) ist jetzt ein Jahr und 3 Monate haben tuhen wir sie seit 9 Monaten.
Ein Hund in diesem Alter ist sicher noch nicht "ausgereift"- gerade mit einer unbekannten Vergangenheit, in der sie keinerlei Erziehung genossen zu haben scheint, kann man von keinem Hund in diesem Alter Wunderdinge erwarten.

Sie hat seit dem drei Hundekurse besucht wo die Hunde mit absolut keinerlei Gewalt erzogen werden.Sie kann mitlerweile auch alle gängigen Komandos,nur wenn sie einen
Hasen oder sonstiges Wild sieht ist sie nicht mehr zu halten.

Der Besuch dieser Kurse hat, wie man ja am Ergebnis sieht, eine Menge Fortschritte gebracht.
Nur jagt ein Hund aus einem Urinstinkt heraus- im Gegensatz zu Unterordnungskommandos wie Sitz, Platz, Bleib etc., bei denen gewünschte Verhaltensweisen mit einem Kommando verknüpft werden, die der Hund dann ausführt.
Das "Problem" muss also in diesem Fall ganz anders angegangen werden.

Leute die jetzt gleich meinen hier wieder auf einen rumhacken zu müssen frag ich jetzt mal im ernst : Hund immer an die Leine nähmen zu müssen soll die Lösung sein ??Na danke
Nein. Mit einem darauf spezialisierten Hundetrainer (der auch sein Geld kostet) wird mit Hund und Halter über Monate darauf hin gearbeitet, den Jagdinstinkt unter Kontrolle zu bringen.
So lange das nicht erreicht wurde, muss der Hund unbedingt an der Leine bleiben, alles Training ist sonst nutzlos.
So lange kommt eben die bereits erwähnte Schleppleine zum Einsatz.

Sagen wollte ich damit das es wie bei Menschen auch Tiere gibt mit denen man keinerlei Diskussionen über bestimmte Sachen führen kann
Das ist leider anders, als Du denkst. Man kann mit einem Tier keine Diskussion führen, weil es zu einer solchen Denkweise überhaupt nicht fähig ist.
Ich habe bereits anständige Diskussionen zum Thema Tele- Takt geführt, die haben aber auch anständig begonnen.
Wenn Du hier auf diese Art und Weise postest, kannst Du nicht ernsthaft erwarten, daß darüber "normal" diskutiert wird.

Ich kenn viele Hundebesitzer, deren Hunde zum Jagen neigen.
Nur wenige geben sich die Mühe, nehmen sich die Zeit, haben so viel und lange Geduld und investieren auch das nötige Geld, um mit einem kompetenten Trainer zusammen das "Problem" anzugehen. Von den restlichen 90% lassen 50% ihre Hunde nur noch an der langen Leine, die andere Hälfte lässt den Hund gewähren.
Jeder muss selbst entscheiden, wie er mit seinem hund leben möchte.
Diejenigen, die die Hunde an der Leine lassen, können damit leben, ihren Hund "einzuschränken" und der Hund hat sich damit abgefunden.
Diejenigen, die ihren Hund jagen lassen, müssen damit leben, daß er irgendwann überfahren oder abgeschossen werden kann.
Deine Hündin hat Zeit ihres Lebens gejagt, keine Kommandos befolgt und was weiß ich wie gelebt. Nach 9 Monaten intensiver Arbeit und Geduld ohne jegliche Anwendung von Starkzwangmitteln habt Ihr sie zu einem gut erzogenen Hund "geformt".
Ihr ureigenster Instinkt wird jetzt mit furchtbarer Gewalt, ohne Lernmöglichkeit für den Hund, schmerzhaft für Körper und Seele bestraft- das kann nicht in Eurem Sinn sein.
Bitte, nehmt Euch einen kompetenten Trainer und geht langsam und sachte mit viel Geduld an die Arbeit!!

Ich weiß, daß Geduld keine menschliche Tugend ist, aber es darfniemals ein anderes lebewesen darunter leiden!

Tina

mellyonsurf
18.04.2003, 19:04
@admin

Ganz ehrlich: So wie SLATI von ihrem/seinem tollen Erfolg berichtet hat, glaube ich nicht daß sie auf der Suche nach "konstruktiver" Kritik und "Gegensteuern" gesucht hat.

TeleTac hat funktioniert: PRIMA!!! Welche Schäden das für HUND hat, interessiert anscheinend gar nicht!!! Es tut mir leid, aber bei sowas wird jeder vertretener Hundeforum´s- Teilnehmer wohl kochen!

Klar: Gini-Aiko und Tina2809 haben jetzt hier (vollkommen richtig) die geforderte KONSTRUKTIVE Kritik gepostet und dem kann ich auch nichts zufügen, weil sie einfach nur recht haben! Nur mit Tierliebe, Geduld und erfahrener Hilfe(wenn man selber nicht so erfahren ist) kann man etwas erreichen.
Und unsereins wird auch trotz LOBPOSTING über Teletac dabei bleiben, aber ich glaube nicht daß WIR "dummen Tierliebhaber, die ihre Hund mit Geduld von der Leine bringen wollen" jemanden wie Slati vom Teletac abbringen können,

nichts destotrotz, FROHE OSTERN auch für die Fellmützen allerseits wünschen

Sunny_Filiz
18.04.2003, 20:28
Ich möchts jetzt endlich mal wissen,
was ein Teletac ist, weiß ich: Eine Art Halsband, das per Fernsteuerung Stromstöße aussendet. Aber wie arg????
Zum Beispiel habe ich einmal in einer Firma gearbeitet, in der ich oftmals, wenn ich die Türklinke berührte einen kleinen "Schlag" bekommen habe (muß wohl mit Kombination Teppich und Schuhsohlen zusammengehangen haben). Es war kein Schmerz, aber doch gscheit unangenehm. Gott sei Dank bin noch nicht mit einem Elektrozaun aneinandergeraten, das muß echt schmerzhaft sein. Bei uns gibt in der Umgebung gibt es viele Pferde - eingezäunt mit einem solchen Zaun. Der Hund eines Nachbarn ist mal mit so einem Zaun in Berührung gekommen und hat diesen Ort seither panisch gemieden, den bringt man nicht mal mehr in die Nähe von so einem Ding.
Also Frage: Sendet das Teletact Stromstösse aus, vergleichbar der "Türklinke" oder eher wie der Elektrozaun. Oder irgendwas dazwischen... Zweite Frage: Warum wird es (Stromstöße - Elektrozaun) bei Pferden verwendet, die ja soweit ich weiß, Fluchttiere sind und angeblich sehr sensibel (ich kenn mich mit Pferden ehrlich gesagt gar nicht aus, hab ich nur gehört und gelesen)

???????????
Angi

Persephone
18.04.2003, 20:40
Jetzt juckt's mich auch in den Fingern...
Mein Hund dachte lelogen am Bach leztens auch, es wäre doch mal lustig, ein paar Enten, die über's Wasser flogen hinterher zu rennen... fand sie lustig. Also lange Leine/Schleppleine raus und auf Enten suche. Mittlerweile schaut sie sich die Enten schon noch interessiert an und würde zwar gerne, aber ein scharfes Nein reicht. Natürlich ist das Problem noch nicht ganz aus der Welt, denn die lustige Jagd liegt noch nicht sehr lange zurück, aber es wird. Meine Hündin wird jetzt 11 Monate und es geht auch ohne Strom. Natürlich hätte ich ja dass arme Vieh auch etwas stromen können und die Sache wäre in ein paar Tagen erledigt gewesen, schließlich ist es ja auch ein "böser Kampfhund" der nur mit solchen Methoden parriert. (Ironie!!!!) Das höchste der Gefühle ist höchstens mal ein bischen Geklapper mit den Discscheiben, damit das Fräulein sich daran erinnert, dass Enten tabu sind. Wenn ich bei einem jungen Hund nur mit der Hammermethode zurecht komme, dann liegt wohl einiges im argen. Mit Tele füge ich meinem Hund nihct nur durch Bequemlichkeit Schmerzen zu, sondern setzte ihn auch unter enormen Stress.

mellyonsurf
18.04.2003, 21:22
@Sunny-Filz:

Also; erstmal vollkommen korrekt: Ein Teletac ist ein Halsband daß mit einem Stromsender ausgestattet ist. Zur Stärke die ist variabel: von "zwischen Türklinke und Stromzaun" und "stärker als Stromzaun". Du kannst Dir also vorstellen, daß es sehr heftig ist. Die Teile kann man halt einstellen. Deswegen ist es umso gefährlicher, daß "Laien" damit ihre Hunde "zwangserziehen" wollen.

Zum Thema Pferd und Zaun: Pferde sind in der Tat sehr sensibel, allerdings so sensibel das sie die Strom schon aus der Entfernung wittern und den Zaun gar nicht erst berühren und eben deswegen Abstand von diesem Zaun halten.

LG

Tina2809
18.04.2003, 21:44
Hier die offizielle Anpreisung des Gerätes aus einem anderen Shop (die werden dort übringes niemals auch nur einen Cent von mir einnehmen):

Haben Sie sich nicht auch schon mal über Ihren Hund geärgert, wenn er, ohne auf ein Kommando zu reagieren, durchbrannte, Hasen hetzte, Radfahrer anfiel oder jaulend die Nachtruhe störte? Wie sehnlichst wünscht man sich in solchen Momenten einen langen Arm, um seinen vierbeinigen Strolch die "Leviten zu lesen".
Mit dem funkferngesteuerten Hundedressurgerät TELETAKT wird dieser Wunschtraum Wirklichkeit. Ganz egal, ob Ihr Hund 20, 200 oder 600 Meter entfernt von Ihnen durch die Felder stöbert, mit TELETAKT, der funkferngesteuerten "unsichtbaren langen Leine", können Sie jederzeit auf ihn einwirken.
Das TELETAKT-Prinzip ist leicht erklärt: In einem Lederhalsband trägt Ihr Hund einen kleinen, leichten Empfänger. Mit einem handlichen Sender können Sie als Hundeführer bis zu einer Entfernung von 500 - 600 Meter am Halsband Ihres Hundes entweder akustische Pfiffkommandos oder elektrische Strafimpulse auslösen, wenn er nicht wie gewünscht auf Ihre Kommandos reagiert.

Wenn ich mir die Preise so ansehe- ne gute Hundeschule kann da locker mithalten. Traurigerweise kann Mensch mangels Knete die Teile auch tageweise mieten.....das ist schier unfassbar.
An dieser Stelle (http://home.wtnet.de/~mluk/Artikel/Teletakt/teletakt.html) noch ein interessanter Link.
Außerdem noch hier (http://home.wtnet.de/~mluk/Artikel/Teletakt/teletakt.html) unddort (http://www.hochheide.net/Hundewissen/teta.htm).
Aber der sprichwörtliche Abschuss ist DAS HIER (http://www.gravemann.com/teletakt.htm).

Ist zwar viel zu lesen (achtung, liebe ungeduldige Mitmenschen!), soll aber dennoch zum nachdenken anregen.
In diesem Sinne...

kullerchen
18.04.2003, 21:57
Ok auch wenn das jetzt nicht hierher passt. Warum gehen dann Pferde trotzdem an den Zaun udn rennen panischw eg wenn sie ihn berühren, wenn sie wie du sagst schon aus der Ferne merken dass da Strom drinnen ist? Oder warum gibt es Pferde die trotz E-Zaun ausbrechen, indem sie den Draht hocheben und drunter durchkrabblen? Das soll kein Angriff sein, würds nur mal gern wissen.

kullerchen

mellyonsurf
18.04.2003, 22:14
Also ich bin in Sachen Pferdezaun nicht der Profi (da wo ich geritten bin, waren die Pferdekoppeln mit gutem Holzgatter eingezäunt), aber dort wo ich schon Pferde und E-Zaun beobachten konnte; gingen die Pferde in die Nähe des Zauns, schnupperten in der Nähe (wie gesagt-ohne den Draht zu berühren) und gingen weg!

Diese Zäune werden üblicherweise an Autobatterien angeschlossen und da ist wohl genug Saft drauf und zwar ungedimmt. Wenn Du Pferde beobachtest die
sie den Draht hocheben und drunter durchkrabblen , dann ist wohl KEIN Strom drauf;)

Ich persönlich halte Strom bei KEINEM Tier für ein akzeptables Erziehungsmittel, deswegen fühle ich mich auch in keiner Weise angegriffen. Habe halt nur meine persönlichen Erfahrungen mitgeteilt. Und zum Thema Teletac weiß ich durch den Hundesport (bzw. Hundesportler die eigentlich keine Sportler sind) einiges und durch meine Internet-Surferei. Aber die besten links hat Tina ja schon reingesetzt.

LG

Patrizia
18.04.2003, 22:27
Ich bin bestimmt kein Hundeexperte, aber soviel sollte doch JEDER wissen:

Gewalt, und Schmerzen sind Gewalt, löst niemals ein Problem!
Man kann doch keinem Lebewesen absichtlich Schmerzen zufügen, nur weil es nicht so agiert, wie man sich das vorstellt!

Da gibt es moralisch für mich keine Unterschiede, ob man jetzt ein Kind schlägt, weil es nicht gehorcht, eine Katze schlägt weil sie kratzt oder einen Hund mit einem Tele Tac bearbeitet!

Wenn dein Hund noch so jung ist, hast du noch nicht alles versucht und mal abgesehen davon: ich bezweifle ganz entschieden, dass du wirklich dauerhaften Erfolg mit dieser Technik hast!
Was sind 6 Wochen in einem Hundeleben?
Bestimmt wirst du dieses Gerät noch öfter anwenden!

Ich glaube einfach, dass du ein Problem mit deinem Ego hast!
Anscheinend kannst du es nicht ertragen einen Hund zu haben, der nicht 100%ig auf dich hört, sonst müßtest du nicht zu solchen Mitteln greifen. Du könntest wie schon von vielen erwähnt mit Schleppleine gehen, oder eben Gegenden mit Wildbestand gänzlich meiden.

Hinterfrag doch mal bitte dein Handeln, du wirst sehen, der einfachste Weg ist nie der Beste und du willst ja auch nicht, dass man deine Fehler bestraft, indem man dir Schmerzen zufügt, oder?

Grüße

Patrizia

AnnaS
19.04.2003, 09:10
Also mal zur Erklärung:

Pferdestromzäune werden nicht an Autobatterien angeschlossen, sondern an einen entsprechenden Akku für Stromzäune.

Für Pferde ist dieser Stromschlag unangenehm, aber nicht schmerzhaft, es ist unangenehm. Diese Stromzaungeräte sind unterschiedlich stark, je nach Tierart. Bei Rindern zum Beispiel gibt es wesentlich stärkere Geräte, für Bullen noch stärkere, für Schafe und Ziegen weniger starke.

Pferde erschrecken sich durch so einen Stromschlag. Eben weil sie sehr sensibel sind, merken sie sich, dass dieser Zaun unangenehm ist, und meiden ihn. Dazu kommt, dass der Stromzaun ganz leichte Geräusche macht, und die Pferde, die wissen, dass diese Geräusche unangehmes bedeuten, meiden den Zaun dann.

Man kann es nicht mit der Teletak bei Hunden vergleichen. Und Stromzäune für Tiere sind keine Tierquälerei.

Anna

PS: Und zum eigentlichen Thema schreib ich nichts mehr, weil ich meinen Senf dazu gegeben habe. Konstruktive Kritik bzw Vorschläge haben andere gebracht, und dort schließe ich mich an. Alles andere regt mich nur maßlos auf, zumal der gute Herr sich hier eh nicht mehr zu Wort meldet.

mellyonsurf
19.04.2003, 11:07
@Anna!

Wie gesagt zum Thema PFerdezaun habe ich nur geschrieben was ich beobachtet habe und das TEIL war eine Autobatterie (es sei denn die Dinger sehen haargenau identisch aus, denn wie eine Autobatterie aussieht weiß ich ;) ). Ich weiß daß gehört hier eigentlich nicht hin, aber das interessiert mich.

Desweiteren bleibe ich dabei: auf einer mit gutem Holzgatter eingezäunten Weide ist ein Stromzaun überflüssig!!! Allerdings ist ein Stromzaun natürlich bei weitem besser als die immer noch verbreiteten Stacheldrahtzäune auf den Pferdeweiden, denn daran können sich die Tiere wirklich ernsthaft verletzten.

Liebe Grüße und schon mal frohe Ostern,

Rintintin
19.04.2003, 16:55
Ich habe einen Jagdhund (gut, blöd, aber mich halt mal in ihn "verguckt").
Erst mal musste ich lernen, dass dieser Hund, im Gegensatz zu allen Hunde, die ich je hatte, einfaches Spazierengehen einfach öde findet. Nach dem Motto: dann such ich mir halt selbst meinen Spaß war nichts interessanter als Schnüffeln und ein Spurt, erst mal auf Krähen.
Als Blödmännin bin ich in die Hundeschule und bin dort in die Anfänge für "interessante" Spaziergänge "eingewiesen" worden. Mit Hilfe von Büchern habe ich mir dann noch was "draufgeschafft". Mit Hilfe von Videos habe ich "zugesehen", was man/frau mit einem Hund alles machen kann.
Mit diesen "Anfängen" habe ich gemerkt, was meinem Hund SPAß macht - und (auch Menschen sind ja lernfähig :D ) das "ausgebaut". Mein Hund wollte offenbar "äktschn". Dazu musste ich erst mal lernen, mich schneller zu bewegen, schneller zu werfen, selbst mehr Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund zu bekommen. Jagdhunde haben viiiiiiiieeel Spaß an Beutespielchen: es flitzt was (beispielsweise Trockenfisch), hinterher, aufspüren, fressen, Glück! Das lässt sich ausbauen zu richtiggehenden "Such!"-Orgien. Der Hund ist auch im Kopf beschäftigt! Dann ganz normale Übungen einbauen - sitz, platz, bleib. Als Belohnung schnell ein Beutespielchen. Das Beutspielchen mit einem Kommando verknüpfen. Am Anfang natürlich immer ganz nah (mit Hilfe der Schleppleine). In reizfreiem Gelände ausbauen.
Schleppleine kürzen, weiter üben, andere Spielchen dazwischen (Slalom durch Frauchens Beine), verschiedene Wege gehen, abbiegen, Abstände, Übungen selbst immer wieder variieren. Neues dazwischen. Nach kürzester(!!!!) Zeit fanden mein kleine Jagd-Maus mich echt "aufregend"! Selbst wenn ich sie ins Lauf "entließ", blieb sie immer recht nah, denn die tollen Kommandos konnten ja jederzeit kommen, ganz kurz hintereinander oder mal mit einer langen Pause. Bloß nichts verpassen!
Das erforderte allerdings auch von mir so viel Konzentration (Beobachtung des Hundes, möglichst ohne dass er sich beobachtet fühlt), beim kleinsten Zeichen von "Langeweile" schnell wieder was anderes, dass ich anfangs von unseren "Spaziergängen" völlig geschafft war!
Aber es hat großen Spaß gemacht!
Mit meiner Hundetrainerin gehe ich übrigens raus, in "normales" Gelände, kein Übungsplatz. Auch musste ich lernen, keine Monotonie aufkommen zu lassen, lieber mal früher Schluss als unaufmerksam weiter zu machen.
Und ohne es "zu wollen" hatte ich neulich mein "Erfolgserlebnis": meine Hündin, die früher die kleinste Bewegung vor mir erspähte, hatte mich fest im Blick, als so ein Hase recht nah vorbeihoppelte. Sie hat ihn (scheinbar) noch nicht mal registriert, hat nur hoch aufmerksam gewartet, was ich ihr jetzt gerade bieten wollte.
Ich behaupte nun nicht, dass sie nun für alle Zeiten "sicher" ist. Aber es ist ein toller Fingerzeig, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Nur - mit Hund von der Leine lassen und hinterherbummeln wird man das nicht erreichen.
Nur eines war dabei für mich ganz leicht: das Lob für meinen Hund, denn nachdem ich mal geschnallt habe, was sie alles kann, wenn ich ihr's nur richtig "präsentiere", wurde ich selbst ganz "high".
Wir gehen zum Friseur, wir kaufen Autos, wir gehen ohne mit der Wimper zu zucken lecker essen - alles nicht lebensnotwendig, aber wir geben Geld dafür aus. Ich frage mich oft: Warum scheuen sich immer noch so viele, ihre Knete (alles nur eine Frage der Verteilung) in gute Einzelstunden zu stecken? Draußen, an Orten, an denen man mit seinem Hund üblicherweise geht.
Ich für mich kann nur sagen, ich habe selten so viel echte Freude für "'n Euro" gehabt wie derzeit mit meinem Hund und der Trainerin. Der Erfolg macht Spaß, der Spaß macht lustig, lustig gefällt dem Hund, der Hund hört, das macht Frauchen Laune. . . ein Spirale, die hoch führt.
Ich will ja keine Turniere mitmachen, ich will einfach nur stressfrei mit meinem Hund laufen. Und wieviel Spaß das machen kann. . .
Wir waren davon ab auch schon "ganz normal" auf dem Übungsplatz. Aber mein Hund ist ja nicht blöd: Platz war Platz und draußen war draußen. Die Verknüpfung ergibt sich leider "nicht von selbst". . .

gini_aiko
19.04.2003, 17:36
hallöchen,

genaus wie rintintin das beschrieben hat, hab ich es mit meinem beitrag andeuten wollen - seine hündin hat gar nicht die zeit sich auf das wild zu konzentrieren - denn beim boss ist spaß ;) ;)


genauso mach ich es mit aiko und mit dem selben erfolgt. nur muss man lernen, dass eben spazierengehen kein langweiliges herumlatschen ist, bei dem sich der hund selbst beschäftigt und das ist glaube ich das problem vieler - dass einfach nur hinten nachgelatscht wird und dass ab und an mal ein stöckchen geworfen wird! viele hunde brauchen mehr - wenn man so einem aufwand nicht gewachsen ist, soll man das *hundehalten* sein lassen und den teletak seinem kuscheltier umschnallen!

beste ostergrüße claudi mit aiko

mellyonsurf
19.04.2003, 17:44
@rintintin

Dein Beitrag ist einfach klasse, nicht nur zum Thema Teletac, sondern auch zum Jagdtrieb allgemein. Darf ich Dich bitten, die Sache noch mal als eigenes Thema (Tipps zum Thema Jagdtrieb) zu posten? Denn im Gegensatz zu diesem Thread hier, fände ich das echt einen bewertungswürdingen Beitrag!

Echt suuuuuupi! Liebe Grüße,

mottine
26.04.2003, 13:47
Hi,
es gibt aber auch Tele´s die NUR mit Vibration, Zitronenduft oder Tonsignal arbeiten. Dagegen ist doch nichts einzuwenden, oder?

Ich bin da etwas zweigeteilt: wenn alles, wirklich alles andere versagt, finde ich eine proffesionelle Anwendung (denn dies ist keine Fernsteuerung) besser, als wenn der Hund nie von der Leine darf oder erschossen wird. Ich gehe aber von den o.g. Geräten aus. Das tut nicht weh, es geht mehr über den Schreck, übers Unangenehme.

Und: ich habe ein E-Tele mal ausprobiert: das geht von Kribbeln (wie eine Mücke über die Haut krabbelnd) bis höllisch, da reißt es einem den Arm hoch!

Tschüß
Silvia

Melhase
26.04.2003, 18:59
wenn alles, wirklich alles andere versagt, finde ich eine proffesionelle Anwendung (denn dies ist keine Fernsteuerung) besser, als wenn der Hund nie von der Leine darf oder erschossen wird.

wenn alles versagt dann hast du alles falsch gemacht. ich weiß nicht ob du die älteren beiträge von mir gelesen hast, aber darin siehst du was ich alles für probleme mit meinem hatte. aber ich hab fast alles in den griff bekommen, und das auch ohne irgendwelche hilfsmittel, bis auf ball. jango hat so gut wie alles was er heute kann nur mit dem ball gelernt. und ich behaupte jetzt mal sagen zu können er war ein extremfall. wirst du aus vielen beiträögen von mir rauslesen können. ABER auf solche hilfsmittel würde ich trotzdem nie zugreifen. das wäre mir nicht mal in den sinn gekommen

Barkley
26.04.2003, 22:15
Hallo!
Auch ich bin ein Gegner des Tele-Tac-Gerätes.
Ich denke was für die Hunde beim Einsatz des Gerätes besonders schlimm ist,ist noch nicht einmal der Schmerz(außer es ist sehr hoch eingestellt,Leute die dieses Gerät benutzen sagten mir,dass man selbst ausprobieren kann,wie es bei verschiedenen Einstellungen wirkt,bei leichter Einstellung ist es nur ein leichtes Kribbeln)Hunde z.B. die dazu neigen sich mit anderen Hunden zu beissen nehmen dabei weit größere Schmerzen in Kauf und lernen dadurch leider nicht,dies zu unterlassen.Was für den Hund am Einsatz des Tele.Tacts so schlimm ist,ist denke ich dass sie nicht verstehen können,woher der Schmerz kommt und wie sie ihn vermeiden können.Für den Hund ist es ja so,dass er durch gewohntes Gebiet läuft,wie üblich einem Kaninchen hinterherrennt und unvermutet einen Schlag bekommt.Einem Laien in der Hundeausbildung,wie der Schreiber des Artikels sicher ist,möchte ich mal unterstellen dass er dem Hund nicht zeigen kann,um was es bei dem Einsatz des Geräts geht.Mein erster Hund bekam leider auf unserer Weide Kontakt mit dem E-Draht.Er sollte vor der Weide warten,zwängte sich unter dem Zaun durch und bekam einen Schlag.Dieser Hund konnte normalerweise nicht so leicht schockiert werden,aber er war nicht mehr dazu zu bewegen auf die Weide zu kommen,wenn man ihm sagte er solle neben dem Auto warten,zwängte er sich selbst durch halbgeöffnete Autofenster,um ins für ihn sichere Innere des Autos zu kommen.Ich hätte nie gedacht dass es so ein Schlag so eine Auswirkung haben könnte,und ich denke der Einsatzt des Teletakt-Geräts kann einen Hund wirklich psychisch zerstören. Arbeit an der Schleppleine unter fachkundiger Anleitung hätte in diesem Fall sicher einen Erfolg gebracht,zumal der Hund ja sehr jung ist,aber es ist eben aufwendiger.Ich bin mir allerdings sicher(auch wenn ich es dem Hund wünschen würde)dass das Problem des Jagens nicht dauerhaft beseitigt ist.Aber dann kann man ja die nächsthöhere Stufe einstellen...
LG Antje

mottine
26.04.2003, 23:42
Hi Mel,
ich habe meine auch auf die Beißwurst bzw den Ball konditioniert.
Aber es gibt sehr triebstarke Hunde, die aufgrund ihres Temperaments nicht ihr Leben an der Leine verbringen können.
Ich meinte ja auch die anderen Geräte: Ton, Duft, Vibration nicht Strom!

Ich könnte Leute verstehen, deren Hund ihnen aus den Händen gleitet, sei es, weil sie an ihre Grenzen kommen oder nicht den richtigen Trainer, der ihnen helfen könnte, finden. Auch ihr geliebtes Tier nicht hergeben wollen. Aber wie gesagt: nicht Strom.

Ich kenne das Vibrationsgerät bei einer tauben Dalatinerhündin. Sie kann so wieder auf Wiesen frei laufen, weil die Länge der Vibration ihr den Befehl (Platz, Komm) sagt. Sie macht gar keinen eingeschüchterten Eindruck, im Gegenteil, sie genießt es, frei sein zu können/dürfen.

Ich habemal im www nachgeschaut: also, solche Geräte werden nicht "urplötzlich" ausgelöst. Der Hund muß den Befehl kennen und sollte ihn auch befolgen. Tut er es nicht, wird nach dem Befehl ausgelöst. Dies soll dem Hund sagen: ich kann dich auch da hinten erreichen, auch ohne Leine.

Auf vielen Hundeplatzen (DSV) arbeiten viele Hundeführer mit Tele. Um das Letzte rauszuholen. Ekelhaft. Auf Videobändern sieht man dann:
Tele am
- Hals unten für schnelles Sitz
- Nacken für Platz
- Schwanzwurzel für schnelleres Kommen

Und solche Bänder werden verkauft!!!!

Habe noch folgende "Werbung" gefunden:

Lernen
Lernen ist das Aneignen von Kenntnissen und Fertigkeiten zur Befriedigung der (Trieb-) Bedürfnisse des Hundes. Es umfaßt alle Prozesse, durch die sich ein Hund an seine Umwelt anpasst (Verhaltensänderungsprozesse) und die nicht auf ererbten Mechanismen, auf Reifung oder Ermüdung zurückgeführt werden können. Zu den Lernarten zählen die Klassische und die Instrumentelle Konditionierung.

Die Klassische Konditionierung ist eine Verknüpfung von externen Reizen mit dem Trieb. Die Instrumentelle Konditionierung dagegen beinhaltet das Lernen von motorischen Fähigkeiten.

Bei der Instrumentellen Konditionierung (Lernen von Fähigkeiten) erfolgt aber auch immer ein Lernen im Bereich der Klassischen Konditionierung (Trieb, Emotion). Gelernt wird nach dem Prinzip der Belohnung und Bestrafung (behavioristisches Prinzip) und nur dann, wenn dieses unmittelbar nach dem Verhalten erfolgt. Im Rahmen der Instrumentellen Konditionierung sollte mit maximal positiver Verstärkung (Belohnung) gearbeitet werden, die aber immer angemessen und gewaltfrei zu sein hat.

Ein Hund lernt negativ, wenn unerwünschtes Verhalten nicht weggestraft wird, weil er ja dann in seinem Sinne "erfolgreich" ist. Es gibt einfach keine non-kommunikative-Ebene zwischen Mensch und Hund! Ein Hund "denkt" autoritär, nicht moralisch. Komplexe Lernprozesse sollten in Einzelelemente zerlegt werden, getreu dem Lernprinzip: Vom Einfachen zum Schwierigen, vom Elementaren zum Komplexen. Weiterhin sollte man bedenken, dass zu hoher Stress und zu hohe triebliche Anspannung zu Beginn eines neuen Lernprozesses hinderlich sind. Die Absicherung des Lernprozesses vollzieht sich so in drei Stufen:

1.) Lernen durch Verstärkung, der Hund lernt auf ein Hör- oder Sichtzeichen ein Verhalten auszuführen.


2.) Intermittierende Verstärkung festigt Gelerntes und erzeugt Triebbeständigkeit.


3.) Lernfixierung durch Konflikte (Leitplankenfunktion) erhöht die Zuverlässigkeit der Ausführung und erzeugt eine Sensibilisierung bezüglich der stellvertretenden Einwirkung.




E-Gerät-Einsatz

Es ist wichtig, die Bedienungsanleitung zu beachten und den Hund an das Tragen des Empfängers zu gewöhnen. Die Funktion und somit die Gerätesicherheit ist vor jedem Einsatz des E-Gerätes im Selbsttest zu prüfen. Man sollte die Frequenz mit anderen Benutzern abstimmen. Des weiteren ist die richtige Kontaktgestaltung zu der sicherer Hautkontakt, die richtige Lage und die entsprechenden Kontakte gehören, sehr wichtig, ebenso wie die sachgemäße Impulsauswahl, da Schwelle, Erregbarkeit und Schmerzempfinden keine konstanten Größen sind, sondern hohen individuellen Schwankungen unterliegen.

Elektrische Geräte dürfen bei Hunden nur maßvoll eingesetzt werden, um:

a.) Triebblockaden zu erzeugen, um den Hund sowie seine Umwelt vor Schäden zu bewahren (Klassische Konditionierung, Triebwechsel zum Meideverhalten)

b.) Eine absolvierte Grundausbildung zu überwachen (Lernfixierung nach Instrumenteller Konditionierung)

c.) Eine Ausbildung mit belastenderen Methoden zu vermeiden

Die E-Geräte geben die Möglichkeit, über Distanz dosiert auf den Hund einzuwirken und damit die Korrektur im Moment des Fehlverhaltens zu plazieren. Im Lernprozeß erleichtert es also die Abkopplung der stellvertretenden von der ursprünglichen Einwirkung.

Doch es gilt weiterhin: Ursachen für Fehlverhalten müssen ermittelt und beseitigt werden, sie dürfen nicht durch eine Daueranwendung elektrischer Reize kompensiert werden!

Bis dann
Silvia

slati
27.04.2003, 20:14
also nach fast drei Wochen geb ich jetzt mal eine kurtzinfo,
das Teil wurde einmal angewendet am ersten Tag und natürlich
nur um das Rufkomando(nur wenn sie ein Wild ins Auge gefasst hatte) zu unterstützen und wurde bisher nicht mehr angewendet , weil es kanns einfach nicht mehr nötig war.Zur info das ist mein dritter Hund und alle kammen aus Italien bzw Spanien und waren Mischlinge , diese Hunde
als Problemhunde zu bezeichnen zeigt mir das hier viele nur blabla machen und in wirklichkeit keine Ahnung haben.Ich würde einen Mischlingshund aus südlicher gegent oder sonst wo her lieber nehmen als jeden anderen reinrassigen Hund.
Bei den ersten beiden Hunden war es auch möglich diesen Jagdtrieb durch hier geschriebene Methoden auszuschalten bzw. zu verkleinern.Nur dieser Hund der einen einwandfreien
Karakter hat , hatte halt diesen übermächtigen Jagdtrieb.Nur
eine Metode die hier beschrieben wurden ist die sogenannte Schlepleine würde ich nie anwenden , aber so gehen die meinungen halt ausseinander ich finds halt nicht Toll den Hund wärent er ansetzt 100 mal beinahe zu erwürgen.

mfg slati

gini_aiko
27.04.2003, 20:28
ich hab mir nie angemaßt deinen hund als problemhund zu bezeichnen - du bist ein problembesitzer sonst gar nichts.

es war eigentlich klar, dass sachliche beiträge bei dir ins lehre gehen.

noch einfachlicher zusatz - schleppleine werden am geschirr befestigt und nicht daran wild herumgerissen und NIE an einem halsband oder gar an einer kette! NEVER EVER

Ivonne
27.04.2003, 20:36
[...]wärent er ansetzt 100 mal beinahe zu erwürgen.

*brüll* Der war gut!

Ivonne
27.04.2003, 20:36
Wie sagt Dieter Nuhr so schön?

"Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Klappe halten"

Barkley
27.04.2003, 20:36
und alle kammen aus Italien bzw Spanien und waren Mischlinge , diese Hunde
als Problemhunde zu bezeichnen zeigt mir das hier viele nur blabla machen und in wirklichkeit keine Ahnung haben.Ich würde einen Mischlingshund aus südlicher gegent oder sonst wo her lieber nehmen als jeden anderen reinrassigen Hund.

Hallo Slati!
Mit der Meinung,lieber einen Hund aus südlicher Gegend zu nehmen bist Du hier glaub ich nicht allein.Ich kenne etliche Hunde aus südlichen Ländern,was sie auszeichnet ist ein toller Charakter,sie sind sehr menschenfreundlich,verträglic h mit Hunden und Katzen und gut sozialisiert.Das,was sie oft zu Problemhunden macht ist die Tatsache,dass sie oft anfangs nicht ohne Leine laufen können,da der Jagdtrieb doch oft sehr ausgeprägt ist,zum Teil waren sie sicher "Selbstversorger"dort,wo sie aufgewachsen sind.Dies kann ein Problem sein für Leute,die gewissenhaft versuchen,durch Arbeit mit dem Hund den Jagdtrieb zu beseitigen,zumal es oft lange dauert,für Leute die sich ein Teletac-Gerät kaufen ist es vielleicht gar nicht so groß.
Grüße Antje
PS : wie oft musstest Du das Gerät denn jetzt einsetzen?Einmal oder dreimal?Gab da irgendwie glaub ich unterschiedliche Angaben..

Tina2809
27.04.2003, 22:02
Dem Wunsch der Admins wurde von unserer Seite aus entsprochen, Slati.
Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob Du unsere Beiträge daraufhin aufmerksam gelesen hast.
Festzuhalten bleibt jetzt folgendes:
Bereits im ersten Posting hast Du eigentlich nur darüber informiert, wie Du die Erziehung (ich traue mich fast nicht, dieses Wort in dem Zusammenhang zu benutzen) Deines Hundes vornimmst.
Auch jetzt wieder informierst Du (glaubst Du ernsthaft, daß das noch jemand wissen wollte nach all den Bemühungen??) rechtfertigst Dich mit fadenscheinigen Gründen.
Warum eigentlich?

Originalzitat von Slati: die sogenannte Schlepleine würde ich nie anwenden , aber so gehen die meinungen halt ausseinander ich finds halt nicht Toll den Hund wärent er ansetzt 100 mal beinahe zu erwürgen.
Mein fassungsloses Entsetzen über Deine geistigen Ergüsse hier war echt kaum zu überbieten, aber diese Aussage lässt wirklich noch tiefer blicken- in ein großes schwarzes Nichts.

Tina

mellyonsurf
27.04.2003, 22:02
Sorry Slati, aber während ich Dich bis jetzt nur für etwas "unwissend" gehalten habe, habe ich jetzt ein ziemlich anderes Bild von Dir - aber das jetzt auszuschreiben würde gegen die geforderte NETTIQUETTE im Forum verstoßen:mad:

In meinem Leben gab es schon einige Hunde und mit meiner BLUE habe ich mir zum ersten mal einen Hund aus Spanien zugelegt.

Sie ist 1. ein Husky - Mix (mit mindestens 75 % Husky) und hat 2. zwei Jahre auf Spaniens Straßen gelebt und hat sich wohl vom Jagdwild ernährt. Dementsprechend ausgeprägt ist ihr Jagdtrieb!!! Allerdings war mir das "halbwegs" bewußt als ich sie geholt habe und doppelt bewußt nachdem ich sie hier hatte. Wir haben in knapp 3 Monaten schon viel erreicht, unter anderem daß ich sie in bestimmten Bereichen frei laufen lassen kann. Und zwar mit liebevollen Aufbau einer BINDUNG (was mit TELETAC eher NICHT der Fall wäre) und konsequenten Einsatz der Schleppleine und ABLENKENDEM SPIEL!!! Und selbst wenn es nicht so schnell gehen würde, dann liefe sie eben ein Jahr lang an der Schleppleine und nur auf "eingezäunter" Fläche frei.

Für mich bist Du einfach nur STUR auf DEINE Ansprüche an HUND bedacht, EGAL zu welchem PREIS. IST DOCH EGAL WENN "HUNDS" WILLE GEBROCHEN IST; HAUPTSACHE ER PARIERT!" ÄTZEND! :mad: :mad: :mad:

Aber wie ich schon ein paar Beiträge weiter oben geschrieben habe, ist bei Leuten wie Dir eh Hopfen und Malz verloren und man kann nur hoffen, daß dein Hund schlau genug ist nicht nochmal nen "Jagdversuch" zu machen, denn sonst käme ja die nächste STROMATAKKE!!! Mein persönlicher Wunsch: Daß deine "Fernbedinung" beim nächsten mal nen Kurzschluß hat und DU die volle Ladung abkriegst!

slati
27.04.2003, 22:53
es wurde dreimal an einem Tag benutzt , 1 und 2 mal waren versuche rauszufinden wo die na ich sags jetzt mal krass die schmerzempfindung ist,weil man fängt ja nicht bei 100 an.Der dritte versuch (skala 30) war dann erfolgreich in Anführungszeichen.Und das ist wirklich so das seit dem Ruhe in bezug wildern ist.Sie spürt nach wie vor noch den ein oder anderen Hasen auf,aber ein rufen mit hier und sie läst sofort ab.
Und das bezieht sich nicht nur auf das wildern sie hat zum beispiel auch eine grosse avision gegen Leute die signal Farben anhaben,die sie dann nicht beisen will aber probiert zu stellen.Aber auch hier wirkt jetzt das wort hier und dann beifuss.
Wobei das Gerät gar nicht darauf angewendet wurde.Sie kamm
aber auch vorher schon bei hier und das auch sehr gerne nur die Ablenkung Hase Reh Signal machten das wort hier nicht mehr wichtig bzw spassig,weil da der spass am anderen
überwog.Die Erziehung erfolgt nach wie vor in der Hundeschule wobei ich finde das sie das an sich gar nicht mehr bräuchte.
Für das Sozialverhalten unter Hunden finde ich aber Hundekurse immer angebracht,deswegen werden diese auch regelmässig besucht und ich kann 100 prozentig sagen das dieses eine gewaltfreie Hundeschule ist.Unter Grundbegriffe wie hier auch schon mal gefragt wurde verstehe ich so worte wie hier,Platz,sitzt,komm,hop,Beif uss,bleib und ein Spielwort wo der hund weis jetzt wird rumgetoppt.Das wollte ich damit an sich auch nur sagen wenn der hund solche grundbegriffe im prinzip nicht kann oder kennt kann man sie 100% nicht mit diesen Gerät beibringen das wäre fatall.

Ivonne
28.04.2003, 07:20
Guten Morgen,


Die Erziehung erfolgt nach wie vor in der Hundeschule wobei ich finde das sie das an sich gar nicht mehr bräuchte.

Slati, Du weißt aber schon, das die HuSchu viel weniger Hunde als eher die Halter "erzieht" oder?

Dein Hund wird dort nicht erzogen, sondern es wird den Haltern gezeigt, wie sie ihren Hunden was beibringen. Zuhause üben mußt Du in jedem Fall, da passiert sonst nix von 1x am Wochenende in die HuSchu zu gehen.

Dagi
28.04.2003, 09:45
[
Wie sagt Dieter Nuhr so schön?
"Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Klappe halten"

100%-ige Übereinstimmung! ;) DER war gut!

slati
28.04.2003, 17:32
na leutz das hat wohl keinen sinn hier weiter zu informieren.
Na ja gibt ja auch andere Boards,von daher is es mir schnurz.

Diese Antworten hängen mir aber echt zum Hals raus
einen grösseren Kindergarten wie hier hab ich noch nicht erlebt.
Ach ja selbstverständlich weis ich das mir der Umgang(lernen mit den Hund) in der Hundeschule beigebracht wird.
mfg slati