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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundehusten



baldy
22.05.2002, 14:26
Ich wollte einmal auf diesem Wege Erfahrungen und Meinungen anderer erfragen. Ich habe zwei 8 Monate alte Jack-Russel/Spitz-Welpen. Es sind nicht meine ersten Hunde und ich dachte nach all den Jahren in denen ich schon Hunde hatte, nun schon erfahren zu sein - klar lernt man immer dazu - und der deutschen Tiermedizien vertrauen zu können. Ich habe meinen beiden Puppies alle erforderlichen Impfen u.s.w. wie ich es eben kannte zukommen lassen und trotzdem haben sich die beiden nun irgendwo angsteckt " Hundehusten ". Beim Besuch beim TA , wo ich nachfragte wie das kommen könnte, eben wegen der Kombi-Impfungen, wurde mir gesagt, dass diese Impfungen keine Gewährleistung wäre. Ich muss ehrlich sagen ich war etwas geschockt. Nicht nur , dass man den Hunden Medikamente gibt und sich dann sicher fühlt, kommt jetzt die Frage hinzu, ist das notwendig? Sind diese jährlichen Impfungen überhaupt gesund für die Puppies/Hunde - ich habe zwischentzeitlich auch einen Bericht im TV gesehen und da wurde also nicht gerade positive über die regelmässigen/jährlichen Impfungen berichtet , was meine Zweifel nun bestärkten -. Ist das alles Geldmacherei? Ich werde natürlich alles tun und geben für meine beiden - Tipet & Tess heissen sie -., aber gilt es nicht auch abzuwägen, was nützlich und was belastend für sie ist?

Sisi
22.05.2002, 15:46
Hallo baldy,

meinst du vielleicht Zwingerhusten?

Also mit dem Impfen das ist so eine Sache. Ich bin mir auch immer unsicher Impfen oder nicht. Gerade die Kombi ist sehr umstritten. Manch ein Wirkstoff hält länger als der andere deshalb impft man "jedes Jahr", um den der am wenigsten vorhält neu zu impfen.

Du kannst Dir Infos unter www.impfkritik.de holen und dann selbst entscheiden.

Ich weiß auch nicht genau was ich machen soll. :confused:
Auf der einen Seite macht man sich Vorwürfe wenn man nicht impfen lässt, und der Hund erkrankt. Auf der anderen Seite kann der Hund durch die Impfung erkranken. Es ist immer eine schwere Entscheidung.

Grüße von Sisi

Lotti
22.05.2002, 16:56
Hallo@baldy,

unsere Joyce hatte im letzten Herbst auch Husten. Sie war da 6 Monate. Der Husten (es war KEIN Zwingerhusten!!) war es ganz ganz wenig und dann immer mehr. Vorallem nachts konnte man nicht schlafen, weil sie irgendwie permanent hustete. Sie konnte nicht "abhusten". wir sind dann zum TA gegangen. Eine Spritze für das Immunsystem, und 2 verschiedene Medikamente für zu Hause. Das hat wunderbar geholfen und der Husten war nach einer Woche weg.

Ich hoffe es wird bei Euch auch besser. Es muss nicht immer gleich Zwingerhusten sein, denn auch Hunde können sich ganz normal erkälten!

Liebe Grüße Julia

Burgfräulein
22.05.2002, 17:17
Hallo
wenn du den Husten mit der Impfung in Verbindung bringst, dann denkst du bestimmt an Zwingerhusten. Ist denn bei deinem Hund eindeutig Zwingerhusten diagnostiziert worden?
Es gibt halt sehr viele verschiedene Arten von Husten.
Für die Entstehung von Zwingerhusten sind in erster Linie zwei Erreger verantwortlich: das Parainfluenza-Virus und Bordetella bronchiseptica, das sind Bakterien.
Bei der Kombi-Impfung ist nur die Impfung gegen Parainfluenza-Viren enthalten, gegen Bordetella muß man wieder extra impfen, das macht man normalerweise aber nur, wenn dieser Zwingerhusten ausgebrochen ist in der näheren Umgebung oder wenn man den Hund zum Beispiel vorübergehend in eine Pension geben muß, wo die Ansteckungsgefahr sehr groß ist.
LG, Burgfräulein

baldy
22.05.2002, 18:22
Die beiden haben auch Spritzen bekommen, jetzt schon jeder die 2te und für zu Hause Tabletten. Davon bekommen sie jeder morgens 1 1/2 und dann ist bis zum nächsten Morgen bis auf ein zwei kurze Huster Ruhe. Als es anfing, war es abends besonders schlimm, ich musste da an Keuchhusten bei Kindern denken. Ich will hoffen, dass es kein Zwingerhusten ist. Vor den beiden hatte ich drei Hunde - Baldy, Babsy und ihren Sohn Moritz - und der Baldy kam mit ca. 1 1/2 Jahren damals aus dem Tierheim zu uns. Der hatte so damals lt. TA Zwingerhusten, davon hatten wir dann die ganzen Jahre was. Er ist dann Feb. 1999 im Alter von 18 Jahren gestorben. Aber die Babsy und der Moritz hatten es nie bekommen - Babsy starb Feb. 2001 im Alter von 16 Jahren und Moritz ein halbes Jahr später Juni 2001 im Alter von 14 Jahren -. Nur jetzt bei dem Husten scheint sich Tess draussen irgendwie angesteckt zu haben und Tipet bei ihr, denn er fing erst so zwei Tage später an. Ich will einmal hoffen, dass es eine " Erkältung " ist. Und so wie den Antworten entnehmen kann, kenne das dann ja auch andere und das beruhigt mich doch. Was das Thema " Impfen ja oder nein ", aber nicht ganz von Tisch " fegt " . Danke für den Link, ich werde dort einmal nachschauen...........

baldy
22.05.2002, 18:48
Was ich jetzt da auf der Site:

www.impfkritik.de

gelesen habe ist genau das, was ich im Bericht im TV gesehen und gehört habe.

Ich glaube ich werde von nun an kritischere Frage in Bezug von Impfen beim TA stellen.

Danke.........

Alpha
22.05.2002, 22:58
Hallo Baldy!
Einen Erkältungshusten gibt es bei Hunden nicht,es handelt sich bei jeder bakteriellen Husten-sache um den Zwingerhusten.Und den können durchaus auch geimpfte Hunde bekommen.Der Hund kann gegen 5 Arten von Zwingerhusten geimpft werden,gegen die restlichen vier nicht.Sobald ein Hund röchelt/versucht zu erbrechen und seine Mandeln geschwollen sind,handelt es sich um den Zwingerhusten.Mir wollte auch mal ein "patientfreundlicher"Tierarzt erzählen,meine Hündin hätte einen "Zug"bekommen und sich erkältet,als sie röchelte,als ich meine Sachkenntinis verbal zum Ausdruck brachte,gab er schnell zu,daß es sich natürlich um den Zwingerhusten handelte.
Hat ein Hund Zwingerhusten,muß er nicht gleich mit Tabletten gequält werden(es sei denn,er hat dann auch Fieber-dann müssen Antibiotika leider her),er reicht,die Bakterien im Rachenraum zu bekämpfen(per Teebaum-Spray) .Nach ein bis zwei Tagen ist die Sache dann gegessen.
Gruß,Alpha
P.S.Lasst Euch nicht einen Bären aufbinden!