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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund und Beruf vereinbaren



juvenalis
21.05.2002, 15:26
Hallo,
wir hatten 16 Jahre einen Cocker Spaniel. In dieser Zeit war auch immer eine Person zu hause. Nun wohne ich mit meinem Freund zusammen und wir würden uns gerne wieder einen Hund anschaffen. (Gordon Setter oder Flat coated Retriever).Wir wohnen auf dem Land, das Haus ist sehr groß
und somit auch der Garten. Leider sind wir beide berufstätig und ich halte nichts von einem Hund im Zwinger. Hat jemand eine Idee, wie man Beruf und Hund miteinander vereinbaren
kann? Meine Arbeitsstelle ist nicht weit von unserem Wohnhaus entfernt, so daß man sich mittags mit dem Hund beschäftigen kann.
Danke für Euren Beitrag

Lotti
21.05.2002, 17:12
Hallöchen@juvenalis,

meiner Meinung nach ist es vollkommen okay sich trotz der Berufstätigkeit einen Hund anzuschaffen. Allerdings sollte man vielleicht an die Größe des Hundes und die damit verbundenen Auslauf denken, den der Hund haben muss. Unser Westie braucht definitiv weniger Bewegung als unsere AmStaff Schnauzer Mischlings Hündin. Zur Zeit sind wir ca 4 Stunden am Tag draussen (natürlich nicht am Stück), aber ich merke sofort, wenn unsere Joyce mal nicht genug Bewegung bekommen hat - sie dreht dann Abends total auf. In der Regel solltet ihr Euch keine Gedanken datrum machen. Wenn ihr mittags nach Hause könnt und mit dem Hund spazieren gehen könnt. Wieviele Hundebesitzer gehen arbeiten? Dann dürften ja nur arbeitslose Hunde halten. Ich studiere im Moment und deshalb hat man halt mehr Zeit für die Hunde. Ich weiß, dass unsere beiden 7-8 Stunden alleine bleiben können, doch ist es zur Zeit nicht nötig.

Liebe Grüße Julia;)

eichhoernla
22.05.2002, 10:30
Hallo!

Also, ich kann dazu nur eines sagen: Gordon Setter sind sehr sensible Hunde. Wir besitzen selbst einen. Cheyenne ist, wenn sie mit uns zusammen sein kann, der brävste und beste Hund der Welt. Sobald man sie alleine lässt, fängt sie an zu jaulen und versucht aus unserem Garten oder unserem Haus zu kommen. Gordons wollen nicht alleine sein!
Man kann aber leicht abhilfe verschaffen, wenn man sich zwei von ihnen annimmt. Ihr bruder wohnt ganz bei uns in der Nähe, und wenn sie zu zweit alleine sind, spielen sie miteinander und alles.
Ich muss dazu aber auch sagen, das man sie dann auch nur max. 6 Stunden alleine lassen kann. Danach wird es ihnen "langweilig" und sie legen zusammen alles auseinander *gg* :rolleyes:

Der Flat coated Retriever, eine Freundin von mir besitzt so einen, ist total "pflegeleicht". Ihr mutter ist ebenfalls beruftätig, und kommt meist erst so um 15.00 Uhr nach Hause. Dann ist meine Freundin eben schon mal daheim, und war mit Chacomo aussen. Aber während sie weg sind, ist er total brav. Sie lassen ihn auch im Garten. Das einzige, was man ihm abgewöhnen musste, ist das buddeln. Aber das spricht sicher nicht für alle FcR.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

MfG eichhoernla

caro
22.05.2002, 10:34
Hallo juvenalis,

Beruf und Hund finde ich o.k., sofern man dann auch bereit ist die meiste Freizeit, die man hat, mit seinem Hund zu verbringen. Ich habe auch einen Flat (11 Monate alt) und kann von diesem sagen, dass er sich unseren "Familienverhältnissen" (hört sich doof an, ist aber so) total angepaßt hat.

Vollberufstätig bin ich zwar nicht, aber täglich einige Stunden aus dem Haus. An das alleinsein haben wir ihn Schritt für Schritt gewöhnt. Erst einige Minuten allein gelassen, dann eine halbe Stunde usw. Man darf von einem Hund am Anfang eben nicht zu viel verlangen. Bei einem Welpen am besten den Jahresurlaub nehmen!

Unsere Freizeit verbringen wir ausschließlich mit unserer Tochter und unserem Hund. Das Wochenende richten wir meist so aus, dass der Hund als auch unser Kind zu ihrem Recht kommen. Wenn wir in der Woche einmal weniger Zeit für den Hund haben, fallen die Spaziergänge und Spieleinheiten am Wochenende eben ausgibiger aus!!

Bei den von Dir ausgesuchten Rassen sollte Dir bewußt sein, dass diese sofern sie ausgewachsen sind mindestens 3 Stunden täglich "intensiven" Auslauf benötigen. Wenn Du also der Meinung bist, dass Du Beruf, den Hund und natürlich auch Haushalt (sollte man nicht vergessen) unter einen Hut bekommst, spricht doch nichts dagegen einem Hund ein zu Hause zu geben.

Ich würde mir immer wieder einen Flat ins Haus holen, denn ich habe noch keinen einzigen Tag bereut, den ich ihn habe, was sicherlich auch mit dieser Rasse zu tun hat :p

Yucatan
22.05.2002, 10:59
Hallo Ihr Lieben,

also ich habe seit knapp 4 Wochen einen jetzt 14 Wochen alten Labrador-Welpen.

Ich bin Vollzeitberufstätig und habe meinen Junior täglich bei der Arbeit dabei.
Die ersten paar Tage war es recht schwierig da ich in einem Reisebüro arbeite und dauernd aufstehen muss - er wollte natürlich immer hinterher und sobald er mich nicht mehr gesehen hat, hat er angefangen zu bellen.

Inzwischen weiss er daß ich auch wenn ich gerade mal ausser Sichtweite bin nicht ohne Ihn weggehe. So haben wir nun beide kein Problem mehr.
Wir gehen morgens und in der Mittagspause miteinander Gassi und wenn ich die Post holen muss kommt er natürlich auch mit. Abends wird dann bei uns zu Hause im Garten logischerweise die Sau rausgelassen, gespielt, gebuddelt, gerannt und anschliessend nochmal Gassi gegangen.

Also ich kann nur sagen bei mir funktioniert die Sache ganz gut - war echt überrascht.

Wenn er mal etwas älter ist, werde ich ihn auch 2 Tage die Woche zu Hause lassen, nur momentan ist er mir dazu noch etwas zu klein :-))

Liebe Grüsse an Euch alle
Isa + Labo

Momo-M
24.05.2002, 06:31
Hallo,

also ich nehme meinen kleinen auch mit zur Arbeit,
als TAH ist das ja auch das kleinere Problem!
Vorher hatten wir einen Labi-Mix und der ist auch öfter länger alleine geblieben.Ich denke das die Wuffis ohne weiteres lange alleine bleiben können,nur die freien Zeiten und Wochenenden sollten dann dem Hund gehören!!

Gruß Momo

liliana
27.05.2002, 04:10
Hund und Beruf ok, wenn Du sagst er Kann auch mittags beschäftigt werden wenn ihr dann nocj morgends und abends lange gassi geht kein problem.Aber das mit dem Flat coated solltet ihr nochmal reiflich überlegen meine Freundin hat einen und die brauchen verdammt viel Beschäftigung und auslauf.Sie sind so gut wie nicht "kaputt" zu bekommen.Ihr werdet ja sicher wissen das die Tiere zu Jagt gezüchtet wurden und deswegen dementsprechend viel pauer haben.

Corinna
28.05.2002, 14:19
Hallo!
Grds. find ich Hund + Beruf absolut ok. Man sollte sich nur wirklich intensive Gedanken darüber machen, ob man die wenige Freizeit, die man dann hat, wirklich für den Hund aufbringen will/kann.

Wir haben eine Dalmatiner-Hündin, sie ist jetzt 3,5 J. Mit 8 Wochen haben die Süße bekommen. Mein Mann ist selbständig und besitzt einen eigenen Laden in München-Schwabing. Auch deshalb haben wir uns damals für einen Hund entschieden.
Seit ca. 2 Monaten haben wir eine Hundesitterin, das Mädel geht regelmäßig und wenn wir keine Zeit haben. Diesen Gedanken kann man ja viell. auch noch in die Überlegungen mit einbeziehen, wenn man sich als Berufstätiger einen Hund zulegen möchte! Wir sind superzufrieden und unsere Kleine liebt die Sitterin :-)

LG
Corinna