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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Fehlverhalten" nach Misshandlungen



Klea
01.04.2003, 20:00
Vor 2 Monaten haben wir eine einnährige deutsche Dogge adoptiert.
Wir haben schnell gemerkt, dass sie ängstlich und nicht schüchtern ist...sie hat Angst in der Küche zu sein, denn dort war sie den ganzen Tag in ihrem alten Zuhause eingesperrt.
Ausserdem ist sie agressiv gegenüber anderen Hunden und fremden Menschen.
Wir haben sie aber schon in unser Herz geschlossen und wollen versuchen ihr die Angst vor Schlägen etc. zu nehmen.
Ist es bei einem 1jährigen Hund überhaupt noch möglich?
Der Züchter den wir mogen aufsuchen sagte sie war als sie an die andere Familie abgegeben wurde gut sozialisiert worden....würde sich eine Anzeige gegen den früheren Besitzer lohen?

irene
01.04.2003, 20:39
..agressiv gegenüber anderen Hunden und fremden Menschen?? Geht er (oder sie?) auf die anderen Hunde los, oder verbellt er sie nur? Bellt er Menschen an oder schnappt er?
Vermutlich ist er nur unsicher, muss seinen Platz im Rudel noch finden und braucht ein Herrchen, das Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Das war zwar nicht die Frage, aber das fällt mir spontan dazu ein. Wenn er wirklich wenigsten die ersten (12?) Wochen sozialisiert wurde, dann habt ihr sicher gute Chancen, das wieder in´s Lot zu bekommen.

Grüße

Irene

Klea
02.04.2003, 16:01
ja sie wurde mit 12 wochen abgegeben.
menschen knurrt sie meist nur an, aber unseren anderen hund hat sie schon oft versucht anzugehen.
wie sieht es denn mit der anzeige aus, denn sie zuckt bei jeder schnellen bewegung von uns in ihrer nähe zusammen und ist sehr agressiv gegenüber männern (also noch nie gebissen, oder gversucht, frauen lässt sie nah an sich ran), daher denken wir, und auch ein hundetrainer den wir schon befragt haben, dass sie geschlagen wurde.

Superjeile Zick
02.04.2003, 16:45
Hallo Klea!

Wenn ihr sofort anfangt mit dem Hund daran zu arbeiten und das immer, dann ist das in den Griff zu bekommen.:)

Ihr solltet euch eine gute Hundeschule suchen, bei der der Trainer auch nach Hause kommt. Somit können Fehler auch daheim vermieden werden.

Wenn sie in die Küche darf, dann könnt ihr schon mal Anfangen ihr an der Küchentüre immer ihr Futter zu geben und den Napf dann mit der Zeit (kann Wochen dauern) immer weiter in die Küche rein zu stellen. immer nur soweit, dass es eine kleine Überwindung bedeutet, aber "auszuhalten" ist.

Eine Anzeige würde sich jetzt nicht mehr lohnen. Ihr solltet nur darauf achten, dass die keinen Hund mehr bekommen. Sollten die doch wieder mir einem herum laufen, dann findet heraus wie er gehalten wird und verständigt ggf. den Tierschutz.

elke3
02.04.2003, 18:14
Das Problem habe ich mit meinem Mischling auch. Er hatt Angst vor Männern und vor Menschen, die schnelle Bewegungen machen. Auch vor Stöcken hat er Angst also war es nicht schwer zu erraten was mit ihm passiert ist.
Die Hundeschule hat mir hier sehr geholfen, und mein Hund war schon eineinhalb wie ich ihn aus dem Tierheim holte. Trotzdem ist er immer noch sehr mißtrauisch gegenüber fremden Männern. So ganz wird das wohl nie weggehen. Mein tip ist den Hund so viel wie möglich mit fremden Menschen zusammenzubringen und dies mit vielen Leckerlies zu verbinden. Aber niemals den Hund zwingen mit den fremden Leuten in Kontakt zu treten, immer warten ob er nicht von selber kommt und dann überschwenglich belohnen.
Die Fremden Leute sollen sich am besten auf den Boden Hocken und die Hand ausstrecken (am besten mit Leckerli), aber das Gesicht abwenden, so versteht der Hund ihre Annäherung nicht als Drohgebärde. Und es ist auch gut wenn sie ihn nicht am Kopf sondern am Hals oder so streicheln.
Ich wünsche dir viel Glück mit deinem Hund. Nur nicht die Geduld verlieren!!

zasko
02.04.2003, 19:06
Hallo Klea,

ja, auf jeden Fall ist bei einem einjährigen Hund noch viel zu machen. Ich gebe dir auch den Rat, dich an eine gute Hundeschule zu wenden, die über positive Bestärkung arbeiten.
Als ich Zasko übernommen habe, war dieser 2,5 Jahre alt, und er hatte Angst vor Menschen und Hunden. Ich habe damals den Fehler begangen und habe gedacht, dass ich das mit viel Liebe und Geduld auch alleine hinkriege. Aber ein "normaler Hundeverstand" reicht da einfach nicht aus. Nach ca. einem Jahr bin ich den Weg über Verhaltenstherapie Einzelstunden und anschließend Hundeschule gegangen. Und von da an gings dann richtig bergauf. Und zu sehen, wieviel man falsch machen kann, und wie viel man erreichen kann, wenn man es richtig macht, hat dazu geführt, dass ich dann jede Menge Fachbücher gelesen und Seminare besucht habe... Was uns ganz besonders weitergeholfen hat, war das Clickertraining. Zum einen kann man damit punktgenau auch kleinste positive Veränderungen "einfangen" und zum anderen wird es zu einem Sicherheitssignal für den Hund. Ich kann dir Clickerarbeit für einen solchen Hund nur wärmstens empfehlen.

Ansonsten kann ich mich weitestgehend Elke anschließen. Allerdings ist es meiner Meinung nach besser, wenn sich die fremden Menschen zunächst nur hinhocken und nicht die Hand ausstrecken. Denn das Ausstrecken der Hand kann trotz abgewandtem Kopf vom Hund als Drohgebärde aufgefasst werden. Ich halte es so, dass sich die Fremden zunächst hinhocken, vom Hund weggucken und gar nichts tun. Zasko ist dann sofort neugierig und geht schnüffeln. Den Hund jetzt in Ruhe schnüffeln lassen, nicht angucken, nicht ansprechen . Dann lasse ich die Leute die Hand öffnen, aber noch nah am Körper, und lege ein paar Leckerchen hinein. Je nach Hund kann man dann zu streicheln (immer von unten mit der Hand kommen, nie von oben und schon gar nicht von oben auf den Kopf) übergehen, oder diese Übung noch ein paarmal wiederholen. Und dann das ganze mit möglichst vielen Leuten. Auch dazu eignet sich die Hundeschule, da kann man nämlich die ganzen anderen Besitzer dazu "benutzen" :D. Bei vielen Hunden reicht es auch, wenn sich die Leute nicht hinhocken, sondern einfach locker stehen bleiben. Dabei ist aber ganz wichtig, dass sie sich nicht vorbeugen!!! Und es gilt ebenfalls, Kopf abwenden, Hund weder ansprechen noch angucken und während er schüffelt nicht bewegen. Und nie die Leute auf den Hund zugehen lassen, der Hund muss von selber Kontakt aufnehmen dürfen.
Zu mir darf mittlerweile jeder in die Wohnung - vorausgesetzt ich bin dabei, sonst nicht ;) - und wir haben auch in der Stadt, auf Bahnhöfen o.ä. keine Probleme mehr. Mich können auch Leute ansprechen, nach dem Weg fragen oder so. Nur wenn sie direkt auf Zasko zugehen und ihn auch noch ansprechen, so nach dem Motto "Ach bist du ein lieber Hund..." und sich womöglich auch noch vorbeugen, springt er immer noch ein Meter zurück und bellt aus Leibeskräften. Aber damit kann ich leben, er muss sich nicht von jedem anfassen lassen. Auch unsere Therapeutin meinte, bei dem, was er offensichtlich vorher erlebt hat, sei auch nicht zu erwarten, dass er nun nochmal ein absoluter Fremden Freund wird. Aber ein verkehrssicherer Hund, der zu allen Bekannten freundlich ist, und den man mit jedem bekannt machen kann, ist es geworden.

Viel Erfolg,
Susanne

Klea
03.04.2003, 17:24
vielen vielen dank für eure tips!:)

U.Keller
03.04.2003, 20:11
Hallo Klea,
gute Tipps wurden ja schon gegeben, aber rechnet mit viel Zeit. Troll (Hund meines Ex) haben wir mit ca. 8 Monaten aus dem TH geholt: aggresiv war er zum Glück nicht, aber Angst vor Männern, beim Stöckchen werfen in den Oberarm beissen, nach ner Weile beim Halsbandüberstreifen pfützeln... Caspar hatte ich damals schon, er war ein Jahr alt, und er hat Troll die Angst genommen und auch einige Manieren beigebracht. Ein nichtängstlicher Hund kann bei der Erziehung echt helfen. Außerdem haben wir uns immer mit vielen anderen Hundebesitzern getroffen. Okay, es gab auch Prügelein (Troll wurde dann zu selbstbewußt), aber geschadet haben die nicht. Tut mir leid, aber mit Hundeschulen kenne ich mich gar nicht aus, ich kannte damals schon viele langjährige Hundebesitzer und so waren Caspar und Troll fast jeden Tag im Rudel (um die zehn "Stammhunde").
Bei einem ängstlichen Hund nie mit Zwang arbeiten, bei Doggen schon gar nicht (kenne nur Sensibelchen).
Also, viel Zeit und Geduld und auf Rückschläge gefasst sein!
Ute

boettsen
09.05.2003, 13:42
Hallo Klea,

zunächst möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Doggenbesitzer (seit 5 Jahren) und angehender Züchter. Im Verein (Deutscher Doggen Club DDC 1888 e.V., http://www.doggenweb.com) habe ich sehr viel Kontakt zu langjährigen Besitzern & Züchtern der Deutschen Dogge. Selbst bin ich in unserer Ortsgruppe einer von 3 Ausbildern (Übungsleiter). Ich habe 2 Doggen, beide mit über 2 Jahren Alter erst zugelegt und einer, sagen wir nicht gerade angenehmen Vergangenheit, auf welche ich hier aber nicht näher eingehen möchte.
Die Deutsche Dogge ist in ihrem Charakter van Hause aus (so sinngemäß auch im Rassestandard beschrieben) sehr anhänglich, treu, familienfreundlich (absoluter Familien- (Rudel-) -hund, sehr wachsam und zurückhaltend Fremden gegenüber (wobei ich die Erfahrung gemacht habe, daß es bei Männern eher stärker zum Ausdruck kommt), etc. Aggressionen zeigt die DD an sich kaum, jedoch ist sie sich ihrer Größe bewußt und hat ein ausgeprägtes Rudelverhalten. Somit kommen Schlagwörter wie, Rangfolge, "Rangordnungskämpfe" u.ä. zum tragen. Ich möchte aber keine ausführliche Beschreibung geben (dauert zu lange). Kommen wir zu Deinem "Problem. Zunächst finde ich es bewundernswert, daß Du Dich mit 15 Jahren einer solchen Verantwortung stellst, mußt schon auch sehr nette, tierliebe und tolerante Eltern haben. Das mit der Anzeige solltest Du vergessen. Kostet nur Geld, Zeit & Nerven und bringt meist gar nichts, schon gar nicht, wenn öffentliche Stellen die Sache nicht vor Ort prüfen können. Wichtig dagegen wäre, soweit der Hund DDC Papiere hat, den Züchter zu informieren, dieser sollte entsprechende Schritte einleiten. Tut er das nicht, sollte sich die Landesgruppe, bzw. der Landesgruppenzuchtwart darum kümmern (in Sachsen: friedemann-jocketa@t-online.de, Frau Renate Friedemann). Weiterhin empfehle ich Dir, in der näheren Umgebung nach einer DDC Ortsgruppe zu suchen. Die Dogge ist eigentlich sehr sensibel, oftmals wird sie von Ausbildern, Hundeschulen etc. nicht Verhaltensgerecht erzogen, zumal sie sehr leicht lernt (das ist allgemein gehalten und beruht auf eigenen Erfahrungen, es wird hier Niemand angesprochen!!!). Also in den OG`s sind in der Regel erfahrene und kompetente Leute, die Dir sicher am besten weiterhelfen können. Zum Thema Hundeschule kann ich folgendes sagen. Leider gibt es in Deutschland keine gesetzlichen Regelungen und Voraussetzungen, um eine HS zu eröffnen. Nun mag es dennoch eine Vielzahl guter HS geben, die jedoch sehr häufig mit den unterschiedlichsten Methoden arbeiten. Wenn HS, dann nur ein Lehrgang mit Hund und Hundeführer. Auf keinen Fall den Hund alleine für x Wochen in die HS geben! Wenn Du da eine Empfehlung möchtest, gib mir bitte bescheid, ich kenne eine der ältesten und damit erfahrensten Hundeausbilder (übrigens auch Doggenzüchter) auf diesem Gebiet.
Du hast ja nun schon eine Menge Tip`s im Forum bekommen, die meisten auch i.O.
Sehr richtig und wichtig der offene und häufige Umgang mit anderen Menschen. Du solltest aber unbedingt darauf achten, daß die "Kontaktpersonen" selbst Erfahrungen mit Hunden haben und sicher aber nicht ängstlich auftreten. Am besten ist es, wenn sich diese Personen bei Euch zu Haus, also im für den Hund gewohnten Umfeld, wie selbstverständlich bewegen, von Euch "willkommen" sind und die Dogge möglichst gar nicht beachten. D.h. kein provozierter Kontakt, kein Blickkontakt, kein Ansprechen. Der Hund kommt aus Neugier von selbst, riecht und beobachtet, auch jetzt noch kein Kontakt. Wenn sich die Dogge wirklich so unsicher, wenn nicht gar ängstlich verhält, möglichst erst nach mehrmaligem Besuch Kontakt aufnehmen. Den Hund nicht!!! von Besucher wegscheuchen, deshalb nur Erfahrene, o.k.!!! Es ist leichter einen dominanten (d.h. Probleme mit der Unterordnung) Hund mit konsequenter Erziehung in den Griff zu bekommen, als einen ängstlichen. Denke bitte auch immer daran, daß ein Hund, wenn er sich bedrängt fühlt auch zum letzten Mittel greifen kann! Das ist bei einer Dogge dann nicht mehr so lustig. Was das Alter angeht, ist Deine Dogge fast gerade richtig. Ausgewachsen (geistig) ist die Dogge mit etwa eineinhalb bis zwei Jahren. Also gute Voraussetzungen. Ach so, das mit dem Hinhocken, finde ich nicht so gut (ist schon ein bedrängen), der Hund muß die Möglichkeit haben selbst zu entscheiden, wann er Kontakt möchte. Auch bin ich der Überzeugung, daß ein Maximum an Liebe und Zuwendung durch alle Rudelmitglieder , also der ganzen Familie, unter Beachtung der Rangordnung (der Hund ist das letzte Glied in der Kette) und Erziehung wesentlich zu Erfolg beiträgt. Glaub mir, ich schon meine Erfahrungen gemacht. Die Frage nach der Küche ist wohl Eure Entscheidung. Meine Hunde dürfen nicht in die Küche (nachdem meine Hündin mal eine vorbereitete Käseplatte anläßlich meines Geburtstages während der Nacht genüßlich verzehrt hat). Wünscht Ihr dennoch, daß die Dogge in die Küche kommt, so versucht es nicht zu erzwingen. Normalerweise hält sich die Dogge da auf, wo das Rudel ist, soweit sie die Möglichkeit hat. Also verlagert Eure Aktivitäten in die Küche. Das mit dem Fressen in der Küche ist i.o., wenn der Hund nicht zeitweise im Zwinger oder draußen ist. Allerdings würde ich nicht so viel Theater machen, das Futter bekommt eben einen festen Platz in der Küche und da bleibt es. Spätestens wenn keiner in der Küche ist und der Hund Hunger hat, geht er und frißt. So nu geht mir gleich die Puste aus, wollte nur ein paar Zeilen schreiben.
Ein paar Fragen noch, wenn Du mir das gestattest. Wie groß ist der Hund? Wie ist der gesundheitliche Zustand, Gewicht etc.? Was füttert Ihr? Von welchem Farbschlag ist sie? Wer ist ggf. der Züchter? Wo wohnt Ihr, kann ich mal nach einer OG schauen? Wenn Du diese Daten nicht übers Forum mitteilen möchtest, sende sie mir halt per eMail. Bin natürlich auch nicht böse, wenn Du die Fragen nicht beantworten möchtest.

So, ich denke das reicht erst mal für den Anfang. Ich hoffe meine Ausführungen können ein wenig zum Erfolg beitragen. Für die Zukunft viel Spaß mit Eurer Deutschen Dogge & viele Grüße von Sven

Klea
09.05.2003, 17:46
seit ich den beitrag ins forum gesetzt habe ist zwar nur ein monat vergangen, aber es hat sich viel getan, seit 3 wochen besucht mein vater eine sehr gute hundeschule mit mona und sie hat sehr große vortschritte gemacht, reagiert schon nicht mehr aggressiv auf andere hunde- nur im auto--in "ihrem auto".
mit bärtigen männern hat sie zwar immernoch ein problem aber das werden wir auch noch hinbekommen- sagte der trainer, er sagt die fortschritte gehen fast zu schnell ;)
er hat echt erfahrung- war mal hundesportweltmeister.
ich hab noch nicht mit ihm gesprochen, weil das training immer in meiner schulzeit liegt.

mona ist ca 75cm "klein" genau wiegen konnten wir sie noch nicht.
man sieht noch viele rippen, ich glaube sie ist noch etwas zu dünn
wenn man die letzte sieht wäre das gewicht ok- hab ich gelesen. naja sie hat sehr viele muskeln.
in ihren papieren steht zwar sie sei blau mit abzeichen, der vater ist schwarz und die mutter schwarz-weiß.
eigentlich ist sie eher braun- nichts von blau zu sehen.
sie hat aber keine zucht zulassung- ihre mutter war noch nicht zur zucht zugelassen.
wir haben schon alle möglichen futtersorten ausprobiert- royal canin oder happy dog, doch das mag sie nicht sie frisst lieber heimlich das futter unserer katze, was uns gar nicht passt- wir können sie auch schlecht davon abhalten, denn türen öffnen ist ihre liebste aktivität.

liebe bekommt sie auf alle fälle im maximum- wir wollen sie nicht mehr hergeben.
vor allem mein vater der monate lang nach einer dogge gesucht hat.

ach ja es gibt doch noch ein problem, und zwar mit dem allein sein- egal, ob wir weg sind, oder in einem anderen raum----sobald sie denkt sie wäre allein fängt sie an zu heulen und zerlegt zeitungen oder schränke- gibt`s da ne möglichkeit sie mal wenigstens eine halbe stunde allein zu lassen, z.Z. nehmen wir sie eigentlich überall mit hin, oder jemand bleibt da um für sie da zusein.

ncoh einmal danke für die tipps.....

anna

Superjeile Zick
11.05.2003, 10:29
Hallo Anna!

Finde ich schön zu hören, dass Euer Hund solche Fortschritte macht. Manchmal braucht Wunden Zeit zum Heilen. Das wird auch das Problem bei dem "allein bleiben" sein. Sie hat vielleicht auch hier schlechte Erfahrungen gemacht. Wurde vielleicht zu lange allein gelassen oder der Vorbesitzer hat sie bestraft, wenn er heim kam und sie hatte etwas kaputt gemacht.

Fangt mit ihr einfach an, wie bei einem Welpen. Nur mal hier und da eine Minute alleine lassen. Am besten etwas zu Kauen (z.B. getrocknete Schweineohren usw.) hinlegen, wenn ihr kurz mal geht, damit sie beschäftigt ist und ihr das alleine bleiben versüßt wird.

Zu diesem Thema gibt es hier auch schon ganz viele super interessante Treads. Unter suche kannst Du ja mal allein bleiben, allein zuhause, Verlassensängste usw. eingeben.